St. Pölten
Facebook-Post von FPÖ-Stadtrat sorgt für Aufregung

"Unglücklicher Ausschnitt": Beim Originalfoto handelt es sich um eine Jubelgeste.
  • "Unglücklicher Ausschnitt": Beim Originalfoto handelt es sich um eine Jubelgeste.
  • Foto: Otzelberger
  • hochgeladen von Petra Weichhart

Klaus Otzelberger (FPÖ) hetzt in sozialen Medien gegen Pamela Rendi-Wagner (SPÖ).

ST. PÖLTEN (pw). Aufregung gibt es derzeit wegen eines Facebook-Posts von FP-Stadtrat Klaus Otzelberger. Er soll darin Pamela Rendi-Wagner von der SPÖ Aggressivität und Hass unterstellt haben. Laut SPÖ ist auf dem Bildausschnitt die SPÖ-Bundesvorsitzende Pamela Rendi-Wagner zu sehen, der ein Hitlergruß angedichtet werden soll. Versehen war das Bild mit dem Text: "Wo bleibt die Antifa?" Der Text soll zwischenzeitlich geändert worden sein. "Klaus Otzelberger versteht nicht, was an rechtsextremen Aussetzern der FPÖ so problematisch ist und glaubt anscheinend wirklich, dass diese nicht die Schuld der Personen, die diese Entgleisungen begehen, ist, sondern die der 'bösen' Linken, welche der 'armen' FPÖ nur schaden wollen", erklärt Vizebürgermeister Franz Gunacker.

"Ich bedaure es, wenn es durch mein Posting des Fotos von Frau Rendi-Wagner zu solchen Missverständnissen gekommen ist. Ich habe Frau Rendi-Wagner nie einen verbotenen Gruß unterstellt, mich störte nur die aggressive Mimik. Aggressivität und Hass sind fehl am Platz, im Sinne Österreichs und aller Bürger sollten die gewählten Parteien zusammenarbeiten", erklärt FP-Stadtrat Klaus Otzelberger.

Unglücklicher Ausschnitt

"Es ist befremdlich, dass ein gewählter Mandatar, der eine verantwortungsvolle Position in St. Pölten innehat, ungefiltert und ohne zu hinterfragen, getrieben von Hass auf die politische Konkurrenz, solche Dinge öffentlich postet. Einen Ausschnitt eines vielleicht nicht ganz glücklichen Fotos der Bundesparteivorsitzenden herzunehmen und dann damit zu argumentieren, dass man sich an dunkle Zeiten erinnert gefühlt hat, hat aber rein gar nichts mit der von ihm geforderten fairen Sachpolitik zu tun", so Gunacker.

Autor:

Petra Weichhart aus St. Pölten

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