First Lego League: Wie kann der Abfallberg verkleinert werden?

Die Schülerinnen und Schüler des Teams aus Kempten im Allgäu präsentieren ihre Forschungsergebnisse
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  • Die Schülerinnen und Schüler des Teams aus Kempten im Allgäu präsentieren ihre Forschungsergebnisse
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Wie kann der unglaublich große Abfallberg in Österreich und weltweit minimiert werden? Sortenreine Trennung bereits beim Verbraucher mit genauer Kennzeichnung der Bestandteile ist ein Lösungsansatz, ein Kleinkomposter für jede Küche ein anderer.

Sie halten das für Visionen?

Solche und ähnliche Vorschläge zur Lösung unserer Abfallprobleme wurden am Freitag und Samstag bei den Robotik- und Forschungswettbewerben der First Lego League im WIFI St. Pölten präsentiert.
Teams aus ganz Österreich kämpften zwei Tage lang im W'IJFI St. Pölten um den FLL Champion und damit die Qualifikation zur Teilnahme am Europafinale. Dieses wird im März in Debrecen (Ungarn) ausgetragen.

In vier Teilkategorien werden Bewertungen durchgeführt:

Eine hochkarätige Jury mit Fachleuten aus Wirtschaft, Technik und Bildung bewertet Robotgame, Forschungswettbewerb, Teamwertung und Robotdesign. Nur, wer in allen vier Kategorien Spitzenplätze erreicht, hat die Chance auf einen Aufstieg ins Österreichfinale.
Aus Niederösterreich nahmen 10 Teams am Regionalwettbewerb teil.

Ergebnisse aus den Einzelwertungen:

Das Team „SAPOLY“ mit Coach Erika Schreiber aus der PTS Herzogenburg siegte im Teambewerb gefolgt vom Team „SAPBORGIENS“ des BRG/BORG St. Pölten mit Renate Langsam und „SAPonit“ vom BG/BRG Lilienfeld betreut von Martin Kaiblinger, das in der Forschungsbewertung sogar den zweiten Platz belegte.
Im Robotgame, bei dem die Roboter am Spieltisch Aufgaben erledigen mussten war „BorgSAPölten1“ mit Coach Christoph Hödl unter den besten Drei.

Die besten Teams des Regionalwettbewerbs:

wobei die besten vier die nächste Runde, das Österreichfinale erreichten:

1. SAPollo 11; Coach: Josef Katzensteiner ; NMS Hollenstein /Ybbs
2. easy move; Coach: Gerhard Pretterhofer ; HTL Kaindorf Stmk.
3. SAPonit Lilienfeld; Coach: Martin Kaibliner ; BG/BRG Lilienfeld
4. les sapeurs pompiers; Coach: Yonnel Arrouas ; Lycée Français Wien
5. SAPMarine; Coach: Ingomar Prack ; BG/BRG Mödling
6. SAPteamHL; Coach: Michael Überall ; BG und BRG Hollabrunn
7. NöSAPhir; Coach: Peter Stöckelmaier ; NNö Inf-Mittelschule Stockerau
8. SAPOLY; Coach: Erika Schreiber ; PTS Herzogenburg

Zwei Niederösterreicher schafften den Aufstieg in das Österreich-Finale:
Das Team „SAPollo11“ aus der NMS Hollenstein an der Ybbs mit Coach Josef Katzensteiner, das den Forschungsbewerb überzeugend gewann und auch in den anderen drei Bewertungen in der Spitze mitmischte und mit professioneller Betreuung von Martin Kaiblinger war auch „SAPonit Lilienfeld“ dabei, das in allen vier Kategorien konstant gute Leistungen brachte.

Das SemiFinal Central Europe Austria das Österreichfinale der FLL wurde dann am nächsten Tag ebenfalls wieder im WIFI St. Pölten entschieden.

Die Spitzenteams kommen aus HTLs und aus einer Musikmittelschule. Das Team der HTL Bregenz siegte mit überragenden Leistungen in allen Teilbewerben. Zweite wurden mit „Robotrangers“, Schülerinnen und Schüler der Musikmittelschule VMS Dornbirn Bergmannstraße. Dritte wurden das Team der HTL Graz/Deutschlandsberg.

Organisation und Sponsoren

Diese Veranstaltung wurde mit Unterstützung der Sparkassse NÖ Mitte West, der Wirtschaftskammer Niederösterreich, ecoplus, den Firmen Egger und Radlberger, der Allianz Versicherung, ÖbauNadlinger, sowie Gutschermühle, und Igm vom Verein robotix4me organisiert, der sich zum Ziel gemacht hat, die Robotik im Bildungssystem zu fördern.
www.robotix4me.at

Autor:

Renate Langsam aus St. Pölten

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