St. Pölten
Frequency-Festival – Vom Partyrausch bis zum Brandstifter

Billie Eilish begeisterte am Donnerstag die Massen am Frequency-Festival.
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  • Billie Eilish begeisterte am Donnerstag die Massen am Frequency-Festival.
  • Foto: Heimo Spindler
  • hochgeladen von Petra Weichhart

St. Pölten war drei Tage lang die Party-Hauptstadt des Landes. Das neue Sicherheitskonzept hat sich laut Polizei bewährt. Ganz gewaltfrei blieb es aber dennoch nicht.

ST. PÖLTEN (pw). Das Frequency-Festival 2019 ist Geschichte. Stars wie Billie Eilish, Twenty One Pilots, The Offspring, Capital Bra, Macklemore rockten in den vergangenen drei Tagen die Landeshauptstadt. 150.000 Besucher sorgten für gute Stimmung und ein friedvolles Beisammensein.

Sicherheitskonzept

"Das heurige Frequency verlief sehr positiv. Es waren genauso viele Besucher wie im vergangenen Jahr in St. Pölten, trotzdem war es am gesamten Gelände viel entspannter", freut sich Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler. Das überarbeitete Sicherheitskonzept kann somit als voller Erfolg bezeichnet werden. "Durch die Verbreiterung der Wege hatten wir heuer auf dem Festival-Areal keine Probleme. Auch die Fahrzeuge konnten wir großteils aus den Siedlungen raushalten. Das neue Parkplatz-Konzept hat gut gegriffen", so Bäuchler weiter. 

Aus Sicht der Exekutive hatte die stärkere Polizeipräsenz heuer "rund ein Drittel weniger Einsätze" zur Folge, ein weiterer positiver Aspekt für Bäuchler. 
Dennoch gab es für die Beamten einiges zu tun: So wurden etwa zwei Polizeibeamte aus heiterem Himmel von einem Festival-Besucher von hinten angesprungen, über die Böschung hinunter geschleudert und dabei leicht verletzt. Der Täter hatte 1,5 Promille. 

Brandstifter

Am letzten Festivaltag (Samstag) kam es dann noch zu einer Brandserie am Campingplatz. Ein 21-jähriger österreichischer Staatsbürger und eine 21- jähriger slowakischer Staatsbürger aus dem Bezirk Wels-Land sollen rund ein Dutzend Zelte beschädigt und einige davon in Brand gesetzt haben. Zwei Zelte seien zur Gänze abgebrannt. Aus den Zelten sollen die Beiden Wertgegenstände entwendet haben. Der 21-jährige slowakische Staatsbürger zeigte sich geständig, der 21-jährige Österreicher nicht. Es entstand ein Schaden in der Höhe eines mittleren vierstelligen Eurobetrages. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt. "Das hätte weitaus schlimmer ausgehen können, wenn jemand im Zelt seinen Rausch ausschläft", so der Polizeichef.

Diebesbande

Auch eine Südamerikanerin, die im Verdacht steht, Teil einer Diebesbande zu sein, ging der Polizei ins Netz. Im konkreten Fall handelt es ich um Handy-Diebstähle: "Die kommen extra deswegen hierher. Die Dame wurde festgenommen", so Bäuchler.

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Autor:

Petra Weichhart aus St. Pölten

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