St. Pölten
Gesprächsgipfel wegen 200-Euro-LUP-Ticket

Der Wunsch nach einem 200-Euro-Jahresticket für den LUP-Bus sorgt für Diskussionsstoff.
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Bürgermeister Matthias Stadler und Landesrat Ludwig Schleritzko diskutierten über den Stadtbus LUP.

ST. PÖLTEN (pw). Vor Kurzem fand in St. Pölten ein Gespräch zwischen Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Bürgermeister Matthias Stadler statt. Zentrales Thema war auch die Frage nach dem 200-Euro-Ticket für den LUP. Derzeit sind für eine Jahreskarte 365 Euro fällig. „St. Pölten kann schon jetzt die Tarife für den Stadtbus vergünstigen. Im Gespräch mit Vertretern der Stadt haben wir auf ähnliche Beispiele im Land verwiesen. So wie etwa Schwechat müsste man jedoch die Kosten dafür selbst tragen. Unser Angebot ist, gemeinsam mit dem VOR eine reibungslose Abwicklung sicherzustellen“, erklärt Schleritzko.
"Wenn das Land flächendeckend die Preise für den öffentlichen Verkehr senkt, wird die Stadt selbstverständlich mitziehen. Das LUP-Bussystem wird zu gleichen Teilen von Bund, Land und Stadt finanziert. Eine Änderung der Preisgestaltung ist nur in Abstimmung mit den Partnern VOR, Bund und Land möglich. Niedrigere Ticketpreise oder Gratis-Angebote sind grundsätzlich zu befürworten. Verantwortungsvolle Politik heißt aber auch zu sagen, wie das langfristig finanziert werden kann und in welchen Bereichen das dafür notwendige Geld eingespart werden soll", heißt es aus dem Rathaus.

Kulturhauptstadt

Ein gemeinsames Ziel gibt es: „Wir wollen das Angebot im Kulturhauptstadt-Jahr möglichst vielen Menschen näherbringen. Deshalb haben wir uns darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Verkehrsverbundes, im Auftrag des Landes, der Landeshauptstadt, der ÖBB und der Kulturhauptstadt-Organisatoren ins Leben zu rufen. Dabei könnte zum Beispiel ein Kulturregionsticket entstehen“, so Schleritzko. "Landesrat Ludwig Schleritzko hat die Bereitschaft signalisiert, für 2024 im öffentlichen Personen-Nahverkehr günstigere Tickets zu ermöglichen. Ich habe bei der Gelegenheit angesprochen, dass wir neben einem guten Busverkehr auch eine Verdichtung der Fahrpläne von Bus und Bahn in das Umland aufgrund der immer stärker werdenden Pendlerströme brauchen“, sagt Bgm. Matthias Stadler.

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