Im Bezirk St. Pölten herrscht akute Waldbrandgefahr

Aktuell besteht die akute Gefahr von Wald- und Flurbränden. Das Foto zeigt Florianis beim Bekämpfen eines Waldbrandes in Reitzersdorf im Juni 2014.
  • Aktuell besteht die akute Gefahr von Wald- und Flurbränden. Das Foto zeigt Florianis beim Bekämpfen eines Waldbrandes in Reitzersdorf im Juni 2014.
  • Foto: Christoph Eque/FF-St.Georgen
  • hochgeladen von Bettina Talkner

ST. PÖLTEN. Aufgrund der vorherrschenden Trockenheit sowie der damit verbundenen erhöhten Gefahr von Waldbränden gilt seit Mittwoch, 21. Juni auch für den Bezirk St. Pölten die Waldbrandverordnung. Diese besagt, dass in den Wäldern des Verwaltungsbezirks sowie im Gefährdungsbereich des Waldes, also in Waldrandnähe, das Rauchen und jegliches Entzünden und Unterhalten von Feuer verboten ist.
Übertretungen dieser Verordnung werden mit einer Geldstrafe bis zu 7.270 Euro oder mit Freiheitsstrafe bis zu vier Wochen bestraft. Außer Kraft tritt die Waldbrandverordnung mit Ablauf des 31.10.2017.

Ungewöhnliche Hitzewelle und Trockenheit

„Wir sind am Beginn einer für Juni doch sehr ungewöhnlich langen und intensiven Hitzewelle", sagt Klimatologe Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), „ob es für einen Rekord reicht, lässt sich allerdings jetzt noch nicht sagen. Die bisher längste Hitzewelle mit Start im Juni war im Jahr 2012 mit 14 Tagen in Serie von mindestens 30 °C."

Hitzewelle bis weit in die nächste Woche hinein

Ein Ende der Hitzewelle ist derzeit noch nicht in Sicht. Zumindest bis Mitte nächster Woche bleibt uns das hochsommerliche Wetter mit Hitze, Sonne und Gewittern auf jeden Fall erhalten. Die Höchsttemperaturen liegen in den nächsten Tagen verbreitet um 30 °C, mit Spitzenwerten um 36 °C. Sehr warm verlaufen zum Teil auch die Nächte, zum Beispiel die Nacht von Donnerstag auf Freitag.

Zur Sache:

Ein Gefährdungsbereich des Waldes ist überall dort gegeben, wo die Bodendecke oder die Windverhältnisse das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten Wald begünstigen.
Es steht jedem Waldeigentümer frei, dieses Verbot in geeigneter Weise ersichtlich zu machen.

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