Jobverlust bei Kika/Leiner erschüttert St. Pölten

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler ist vom Jobverlust bei Kika/Leiner erschüttert und fordert die volle Unterstützung des Landes und der Bunderegierung für die betroffenen MitarbeiterInnen.
  • Bürgermeister Mag. Matthias Stadler ist vom Jobverlust bei Kika/Leiner erschüttert und fordert die volle Unterstützung des Landes und der Bunderegierung für die betroffenen MitarbeiterInnen.
  • Foto: Foto: Werner Jäger
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ST. PÖLTEN (pa). Gestern Abend wurde Bürgermeister Mag. Matthias Stadler von der Signa-Gruppe, dem Eigentümer von Kika/Leiner, informiert, dass in den Möbelhäusern über 1.100 Jobs abgebaut werden müssen. Am Standort in St. Pölten, der Gründungsstadt der Firma Leiner, werden ebenfalls zahlreiche MitarbeiterInnen beim AMS zur Kündigung angemeldet. Betroffen sind in der Landeshauptstadt vor allem Arbeitsplätze in der Zentrale, aber auch in der Logistik und leider einigen der beiden Möbelhaus-Standorte.

Schwerer Schlag

„Das ist ein sehr schwerer Schlag für die MitarbeiterInnen und ihre Familien, der uns zutiefst erschüttert. St. Pölten ist bei den Kündigungen einer der am stärksten betroffenen Standorte. Ich fordere daher die volle Unterstützung des Landes und der Bundesregierung für die betroffenen MitarbeiterInnen und auch für eine rasche Nachnutzung eventuell nicht mehr benötigter Infrastruktur ein. Ich hoffe, dass die betroffenen MitarbeiterInnen, die sehr qualifiziert sind, in der Zeit der allgemeinen Hochkonjunktur wieder rasch einen Arbeitsplatz in der Region finden“, so Stadler.

Sehr bedauernswert ist auch die Tatsache, dass das seit Jahrzehnten für St. Pölten prägende Unternehmen von St. Pölten aus zu einem Möbelimperium aufgestiegen ist und nun ins Wanken geraten ist. Jede(r) hat wohl in den eigenen vier Wänden Einrichtungsgegenstände der Kika/Leiner Gruppe und damit auch ein Stück St. Pölten zu Hause.

Leiner ist St. Pölten, St. Pölten ist Leiner

„Trotz der schmerzlichen Kündigungen muss man auch sagen, dass es noch schlimmer hätte kommen können“, sagt der Bürgermeister. Immerhin hat das Management dem Stadtoberhaupt gegenüber bestätigt, dass in St. Pölten das Möbelhaus Kika im Süden und das Leiner-Stammhaus im Zentrum sowie die Zentrale erhalten bleiben sollen. Stadler ist zuversichtlich, „dass die offensichtlich notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen greifen, die Kika/Leiner Gruppe schon bald wieder schwarze Zahlen schreibt und der Bestand des schwer angeschlagenen Möbelimperiums dauerhaft gesichert wird. St. Pölten hat eine ausgezeichnete Standortqualität und deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass trotz aller notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen die beiden Standorte mit der Zentrale in St. Pölten erhalten bleiben. Wenn St. Pölten nun den größten Aderlass bei diesem Unternehmen hinnehmen muss, so hoffen wir, dass der Standort nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen weiter attraktiviert wird und der hohe Stellenwert innerhalb der Möbel- und Firmengruppe Signa auch in der Zukunft gefestigt bleibt.“

Stadler wird sich dafür einsetzen, dass den zur Kündigung angemeldeten MitarbeiterInnen bestmöglich geholfen wird und St. Pölten mit zwei Standorten und der Zentrale das Herz der Kika/Leiner-Gruppe bleibt. In den vielen Kontakten mit der Bevölkerung bestätigen die BürgerInnen dem Stadtoberhaupt immer wieder: „Leiner ist St. Pölten, St. Pölten ist Leiner!“

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