St. Pölten
"KiKuLa" im Altoonapark: Protestkundgebung von Bürgern

Protestaktion: Die Bürgerplattform "Pro St. Pölten" will eine Verbauung des Altoonaparks durch das "KiKuLa" verhindern.
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  • Protestaktion: Die Bürgerplattform "Pro St. Pölten" will eine Verbauung des Altoonaparks durch das "KiKuLa" verhindern.
  • Foto: Sarah Loiskandl
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Der Altoonapark soll dem geplanten KinderKunstLabor der Kulturhauptstadt 2024 nicht zum Opfer fallen.

ST. PÖLTEN. Der Standort des geplanten KinderKunstLabors "KiKuLa" schlägt weiterhin hohe Wellen. Jetzt läuft auch die Bürgerplattform "Pro St. Pölten" dagegen Sturm. Bei einer Protestaktion am vorgesehenen Standort im Altoonapark in St. Pölten machen sie ihrem Unmut Luft. „Wir als Verein wollen erreichen, dass wir im St. Pöltner Stadtgebiet mehr Grünflächen haben und vor allem die Bestehenden erhalten bleiben. Ein gutes Beispiel dafür ist das geplante KiKuLa. Denn gerade bei Schulen sollten angrenzende Parkanlagen erhalten werden“, betont Stefan Lenk, Obmann des Vereins. Anlass genug, um vor Ort gegen den Bau des KiKuLa zu protestieren. Dass sie es mit der Grünflächen-Erhaltung im Altoona-Park ernst meinen, wird schnell klar.

„Ich lasse mich, wenn es sein muss, auch an einen Baum binden“, versichert ein Vereinsmitglied.

„Es geht uns darum, dass wir St. Pöltner Bürger besorgt über die Entwicklungen in der Stadt sind. Das betrifft vor allem zwei Punkte: Der erste Punkt ist, dass so viele Bäume weggeschnitten werden, obwohl wir wissen, dass Bäume für das Lokalklima von großer Wichtigkeit sind. Der zweite Punkt ist das Niederreißen von Gebäuden. Zum Beispiel die Maderna-Villa. Wir fühlen uns als unparteiliche Organisation und als Bürger verantwortlich für St. Pölten. Heute wollen wir unseren Verein der Öffentlichkeit präsentieren“, erklärt Vereinsmitglied Manfred Deistler.

Stadtgestaltung

Seit 1995 setzt sich die parteiunabhängige Bürgerplattform "Pro St. Pölten" für die Erhaltung von Stadtgestaltung, Umwelt und Infrastruktur in der Landeshauptstadt ein. Die qualitative Verbesserung des öffentlichen Raums in St. Pölten ist das vorrangige Ziel. "Bäume sind Lebensräume", hält Christine Lenk von "Pro St. Pölten" fest.

"Das KiKuLa würde wieder eine neue Bodenversiegelung bedeuten, dabei könnten andere Lösungen gefunden werden. Die angrenzende Schule könnte auch Platz zur Verfügung stellen. Es wäre weitaus sinnvoller, schon vorhandene Plätze zu nutzen. Ein neues Projekt wollen wir nicht!", so die St. Pöltnerin.

Vorbildwirkung

Dass es in punkto Grünflächen und Nachhaltigkeit auch anders geht, beweist die Gemeinde Ober-Grafendorf. "Die große Gefahr besteht im „Donut-Effekt“. Das Zentrum stirbt aus und rundherum ist mehr Leben. Dem versuchen wir entgegenzuwirken. Wir wollen das Zentrum beleben, in dem wir bestehende Flächen verbauen", erklärt Ober-Grafendorfs Bürgermeister Rainer Handlfinger.

Protestaktion: Die Bürgerplattform "Pro St. Pölten" will eine Verbauung des Altoonaparks durch das "KiKuLa" verhindern.
"Man soll nicht aus der Stadt rausmüssen, um Natur zu erleben", so Christine Lenk von der Bürgerplattform "Pro St. Pölten".

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