Krempl-Spörk: 5. Viertel muss zum sichersten Viertel werden

Landespolizeidirektor Konrad Kogler und Stadtrat Markus Krempl-Spörk stehen für eine starke Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit für den Bezirk St. Pölten.
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ST. PÖLTEN (red). Die Region St. Pölten zum sichersten Viertel zu machen ist das Ziel von Stadtrat Markus Krempl-Spörk. Wie man Sicherheit schafft und Kriminalität präventiv bekämpft, wurde in einem Vortrag von Landespolizeidirektor Konrad Kogler Interessierten näher gebracht. Vorgetragen wurde in einer betreuten Wohnen Einrichtung der Wohnbaugesellschaft Alpenland.

Sicherheitszentrum in St. Pölten

Krempl-Spörk machte im Rahmen des Vortrags drei Anliegen zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls und der Aufklärungsraten sowie zur Prävention von Kriminalität klar:
„Wir leben im zweit-sichersten Bundesland im viert-sichersten Land der Welt. Die Kriminalität in Niederösterreich ist im letzten Jahr um 8,6 % gesunken und die Aufklärungsrate ist um 2,3 % gestiegen. Dennoch muss ganz klar der Schwerpunkt auf der weiteren Verbesserung der Sicherheitslage liegen: Die Kriminalität verlagert sich immer mehr von der Straße auf die Tastatur. Unter Beteiligung des Bundeslands Niederösterreich setzt sich die Fachhochschule St. Pölten am Department für Informatik und Security auf wissenschaftlicher Art und Weise mit dieser Thematik auseinander und bildet die Spezialisten für die nächsten Jahrzehnte aus. In dieses Engagement muss weiterhin investiert werden, der Einstieg des Bundesland Niederösterreich mit 26 % ist ein wichtiger Beitrag dafür“, so Krempl-Spörk.
„Die Schaffung eines Sicherheitszentrums für Niederösterreich in St. Pölten ist bereits in vollem Gange. Aktuell befindet man sich auf der Grundstückssuche und prüft konkrete Möglichkeiten. In einem Zeithorizont von fünf Jahren soll das Projekt konkrete Formen annehmen. Das Zusammenziehen von Einrichtungen zur Kriminalitätsbekämpfung soll auch räumlich voran schreiten, um Synergien zu schaffen. Eine Einrichtung ist bereits in St. Pölten im Oktober eröffnet worden, die Sicherheitsakademie am Europaplatz. Hier werden vor Ort 280 Polizisten ausgebildet“, stellt der Stadtrat die aktuelle Situation zum geplanten Sicherheitszentrum dar.

770 zusätzliche Polizisten

„Die Investitionen im Rahmen der Verlegung der Polizeiinspektion vom Rathaus zum Bahnhof war ein starkes Zeichen zur Steigerung der Präsenz der Polizei in St. Pölten. Darüber hinaus sollen bis 2020 weitere Polizisten im Bezirk St. Pölten versehen. In Summe werden im Bundesland Niederösterreich 1150 Neuaufnahmen vorgenommen. Dies entspricht 700 zusätzlichen Polizisten und 450 vollen Nachbesetzungen“, zeigt sich Krempl-Spörk erfreut über die Schaffung von weiteren Dienstposten und Investitionen in die Infrastruktur.
„In Sicherheit zu leben ist ein Privileg, das wir in unserem 5. Viertel genießen dürfen. Wir verdanken dies vor allem unserer großartigen Exekutive, die täglich für unsere Sicherheit sorgt, damit wir ruhig im 5. Viertel schlafen können“, so Landtagswahlkandidat Markus Krempl-Spörk.

Zur Sache

Zusammengefasst lauten die drei Schwerpunkte wie folgt:

    • Cyber-Kriminalität: Forschung und Ausbildung von Personal für die Polizei von morgen
    • Sicherheitszentrum für St. Pölten: Grundstücksuche am Laufen
    • Investitionen in Infrastruktur und Personal: 1150 Neuaufnahmen für Niederösterreich bis 2020 vorgesehen

    Landespolizeidirektor Konrad Kogler und Stadtrat Markus Krempl-Spörk stehen für eine starke Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit für den Bezirk St. Pölten.
    Landespolizeidirektor Konrad Kogler und Stadtrat Markus Krempl-Spörk im Rahmen des Sicherheitsvortrags im betreuten Wohnen.

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