Leben, Essen und Arbeiten im Jahr 2040

Bei Tisch passiert mehr als auf den Teller sichtbar ist. Das gemeinsame Mal ist für Student Daniel Schober mehr als nur Nahrungsaufnahme, es ist die Urform des Beisammenseins. Eine gemeinsame Mahlzeit sättigt nicht nur physiologische, sondern auch seelische Bedürfnisse. Wer eng miteinander verbunden ist, nimmt auch mal eine Gabelprobe vom Teller des anderen oder bietet seine Speise zum Kosten an. Das sind intime Gesten.
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  • Bei Tisch passiert mehr als auf den Teller sichtbar ist. Das gemeinsame Mal ist für Student Daniel Schober mehr als nur Nahrungsaufnahme, es ist die Urform des Beisammenseins. Eine gemeinsame Mahlzeit sättigt nicht nur physiologische, sondern auch seelische Bedürfnisse. Wer eng miteinander verbunden ist, nimmt auch mal eine Gabelprobe vom Teller des anderen oder bietet seine Speise zum Kosten an. Das sind intime Gesten.
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  • hochgeladen von Bianca Werilly

ST. PÖLTEN (red). Die NDU-Studierenden des Bachelorstudiengangs Design, Handwerk und materielle Kultur wurden im zweiten Semester mit der Aufgabenstellung betraut, Zukunftsstudien zum Umgang mit Lebensmitteln zu entwickeln. Mit der Frage, wie schaut in Zukunft unter Berücksichtigung der Megatrends wie unter anderem Downaging, Green Tech, Womanomics unser Umgang mit Lebensmitteln aus, trat Brunnthaler erneut mit den Studierenden  in Kontakt. Mit diesem Projekt stellt Miraplast GmbH die Aufgabe darüber nachzudenken, welchen Einfluss die großen Trends auf die Art wie wir essen, wie wir mit Lebensmitteln umgehen und wie wir kochen werden, haben.

KitchenHacking

Die Studierenden des vierten Semesters untersuchten gemeinsam mit Prof. Moya Hoke und den Gastbetreuern Mischer'traxler einerseits verschiedene Aspekte des Begriffs „Küche“: Küche als Werkstatt/Labor, Küche als revitalisierter oder als kulturell bedingter Raum, schnelle, mobile oder soziale Küche und vieles mehr. Andererseits erarbeiteten Studierende im zweiten Semester konkrete Lösungen und Entwürfe zum Thema „Leben, Essen und
Arbeiten im Jahr 2040“. Studiengangsleiter Prof. Stefan Moritsch und Markus Brunnthaler, Geschäftsführer von Miraplast ermutigten die Studierende sich dem Thema aus einer neuen Perspektive zu nähern und tradierte Sichtweisen aufzubrechen.
Bei der Endpräsentation fand Brunnthaler nur lobende Worte für die ausgearbeiteten Prototypen, Designstudien und Zukunftskonzepte der Studierenden: „Ich bin sehrangetan von den unterschiedlichen Zugängen, die präsentiert wurden. Egal, ob gesellschaftspolitische, produktbezogene oder alternative Lösungen, es wurde sehr breit gedacht und mir gefallen die vielen innovativen, aber sehr durchdachten Ideen der Studierenden. Besonders beeindruckt haben Brunnthaler das Projekt „LabMEAT“von Studentin Laura Burtscher und der neu designte Esstisch von Student Daniel Schober, der die gemeinsame Mahlzeit als Brücke zwischen den Benutzern versteht.

Food Design und Kitchen Hacking bei der Vienna Design Week

Die im Rahmen des Semesterprojekts „Kitchen Hacking“ entstandenen Prototypen,Designstudien und Konzepte können bei der diesjährigen Vienna Design Week, die von 29. September – 08. Oktober im fünfzehnten Wiener Gemeindebezirk stattfindet, in einer Ausstellung besichtigt werden. Am 30. September findet begleitend eine Mini-Designkonferenz zum Thema „Food Design“ statt. Gemeinsam mit den internationalen Top Stars aus Italien und Spanien.

Bei Tisch passiert mehr als auf den Teller sichtbar ist. Das gemeinsame Mal ist für Student Daniel Schober mehr als nur Nahrungsaufnahme, es ist die Urform des Beisammenseins. Eine gemeinsame Mahlzeit sättigt nicht nur physiologische, sondern auch seelische Bedürfnisse. Wer eng miteinander verbunden ist, nimmt auch mal eine Gabelprobe vom Teller des anderen oder bietet seine Speise zum Kosten an. Das sind intime Gesten.
Studentin Laura Burtscher hat sich mit In-Vitro-Fleisch beschäftigt. Die Idee ist, Fleisch außerhalb des tierischen Körpers zu züchten. Dabei wird dem Tier eine Stammzelle schmerzfrei entnommen und in einer Nährlösung vervielfältigt. Es wächst ein Gewebe, welches als Lebensmittel verwendet werden kann.

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