Online-Gipfel
NÖs Freiwillige über die Herausforderungen während Corona

Ehrenamts- und Freiwilligen-Onlinegipfel über die aktuelle Situation und Perspektiven: Landesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Konrad Tiefenbacher, Service Freiwillige
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Die Freiwilligen unseres Landes setzen sich tagtäglich für die Niederösterreicher ein. Sei es im Sportverein, im Hospizverband oder für die Senioren. Doch auch sie leiden seit über einem Jahr an den Maßnahmen, die durch Corona nötig geworden sind. 

NÖ (red.) Niederösterreich zählt über 20.000 Vereine, die durch die Corona-Pandemie vor ähnlich gelagerten Herausforderungen stehen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger sprachen beim ersten „Ehrenamts- und Freiwilligen-Onlinegipfel“ mit 25 Obleuten und Präsidenten der großen niederösterreichischen Dachorganisationen im Freiwilligenwesen über die aktuelle Situation und Perspektiven.

Aktuelle Probleme

Auf die aktuellen Herausforderungen wiesen die 25 Teilnehmer via Online-Wortmeldungen hin. Landesobmann Peter Höckner vom NÖ Blasmusikverband und Claudia Nemec von der Volkskultur NÖ sprachen sich dafür aus, die „Wohnzimmertests anzuerkennen, um zumindest im kleinen Rahmen Treffen zuzulassen.“ Klaudia Atzmüller, Vorsitzende des NÖ Hospizverbandes bemerke Probleme in der Ausbildung für Hospizbegleiter, da diese nur beschränkt möglich sei. Ein Teil der rund 800 ehrenamtlichen Hospizbegleiter sei bereits geimpft. „Unser Wunsch ist es, dass wir im nationalen Impfplan vorgereiht werden“, sagte Atzmüller.
Herbert Nowohradsky, Landesobmann der NÖ Senioren führte die Problematik bei der Impfanmeldung ins Treffen, hier seien Verbesserungen notwendig. 

Raimund Hager, der Präsident der Sportunion NÖ meinte etwa: „Kein Funktionär versteht es, wenn die getesteten Kinder am Vormittag gemeinsam in der Schule sitzen, aber am Nachmittag nicht Outdoor-Sport machen dürfen.“

Zudem steige der Frust bei den Funktionären und viele Vereine würden einen Mitgliederschwund von bis zu 40 Prozent verzeichnen. Josef Schaden vom BhW Niederösterreich gab sich optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass es nach der Pandemie wieder weitergeht. Die Menschen stehen in den Startlöchern und warten, dass es wieder losgehen kann. Diese Pandemie hat neue Möglichkeiten hervorgebracht.“

Museen als "Sieger"

In einer privilegierten Situation sehen sich die Museen, sagte Elisabeth Vavra, Obfrau des Vereins Museen und Sammlungen Niederösterreich, denn viele dieser Einrichtungen hätten heuer besonders früh geöffnet und dadurch viele Besucher begrüßen können.

„Wir werden weiterhin das Engagement im Freiwilligenbereich unterstützen und gerade jetzt ist ein Zusammenhalt umso wichtiger, um vielen Menschen aufgrund der Situation Mut zu machen. Soziale Kontakte und Nähe sind das Um und Auf einer Gesellschaft und das gilt gerade auch für das Vereinsleben“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Ehrenamts- und Freiwilligen-Onlinegipfel über die aktuelle Situation und Perspektiven: Landesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Konrad Tiefenbacher, Service Freiwillige
Landesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Konrad Tiefenbacher, Service Freiwillige, und Martin Lammerhuber, Kultur.Region.Niederösterreich
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