Pendler im Bezirk: Mit dem 'Ferrari' nach Wien

Thomas Wolfinger pendelt fünf Mal die Woche nach Wien.
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BEZIRK. Niederösterreich ist das Land der Pendler. Aktuell werden jährlich 30 Millionen Bahn- und 51 Millionen Buskilometer angeboten. Und jährlich werden es mehr. Auch im Bezirk St. Pölten steigt das Angebot im Öffi-Verkehr. Wir haben Pendler gefragt, wie zufrieden sie mit der Verbindung sind und was sie sich vom Öffi-Christkind wünschen würden.

Bahnangebot verbessert

Mit dem Fahrplanwechsel 2017/18 ist der schnelle REX-Verkehr über BH Tullnerfeld nach Wien Westbahnhof verstärkt worden, was täglich 13 Züge und 2.500 Sitzplätze mehr für die Pendler bringt:
• Ganztägiger REX Stundentakt Westbahnhof – Hütteldorf – BH Tullnerfeld – St. Pölten – Amstetten werktags von 06 bis 21 Uhr
• Stundentakt auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 06 bis 19 Uhr
• Umstellung auf moderne, barrierefreie Cityjet-Züge
Auch auf der Inneren Westbahn bzw. S50 wurden zahlreiche Verbesserungen geschaffen:
• REX im 30-Minuten-Takt von St. Pölten nach Wien Westbahnhof in der Hauptverkehrszeit
• S-Bahn mit stündlicher Verbindung von Wien Westbahnhof bis Neulengbach (tagesdurchgängig)
„Niederösterreich investiert offensiv in den öffentlichen Verkehr und das merkt man auch in St. Pölten, wo insgesamt bis 2030 beeindruckende 112 Millionen Euro investiert werden. Damit werden Pendler entlastet und die Öffis entsprechend attraktiviert. Bereits heute werden bei uns im Bezirk rund 3,3 Millionen Zugkilometer und fast 5,3 Millionen Buskilometer angeboten“, stellen LAbg. Doris Schmidl sowie LAbg. Martin Michalitsch fest. "Alle Züge der Mariazellerbahn sind am Taktknoten des ÖBB Fern- und Regionalverkehrs in St. Pölten angebunden, es bestehen Anschlüsse von und nach Wien und Salzburg sowie zum Regionalverkehr. Diese Anschlüsse sind auch nach Fahrplanwechsel gewährleistet", versichert uns Martin Prikoszovich, Pressesprecher der NÖVOG.

Mehr Züge zu Stoßzeiten

Thomas Wolfinger pendelt bereits seit sieben Jahren nach Wien. "Pendeln kann anstrengend sein, muss es aber nicht, würde ich sagen. Wenn man in St. Pölten einen Zug vor 7 Uhr ergattert, hat man freie Sitzplatzwahl. Nach 7 Uhr sind die Züge aber meistens gnadenlos überfüllt", so Wolfinger gegenüber den Bezirksblättern. "Die Fahrzeit hat sich seit der neuen Streckenführung über das Tullnerfeld verkürzt. Der Railjet, der 'Ferrari' der ÖBB, benötigt nur 24 bis 28 Minuten nach Wien Meidling", erklärt er weiter. Sein Wunsch an das Öffi-Christkind wäre, "dass von den ÖBB zu den Stoßzeiten mehr Züge mit Expressverbindung nach Wien bereitgestellt werden".

Thomas Wolfinger pendelt fünf Mal die Woche nach Wien.

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