Pionierleistung in der Ausbildung–Innovativer Metall 3 D Druck an der HTL St. Pölten

Als erste Schule in Niederösterreich bietet die HTL St. Pölten nun die Möglichkeit, diese neue Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts zu erlernen.

Egal ob medizinische Implantate, Ersatzteile für Autos und Maschinen, diese Technologie setzt sich immer stärker auch bei der Fertigung von Endprodukten durch. Früher waren noch Werkzeuge und aufwändige Formen nötig, um Bauteile durch Gießen, Fräsen oder Drehen herzustellen. Heute dagegen können diese Produkte Schicht für Schicht aus Pulvern, Flüssigkeiten und Filamenten aufgebaut werden.

„Eine Herstellung mit konventionellen Verfahren und Werkzeugen wäre in vielen Fällen zu zeit- und kostenaufwändig“, erklärt der Abteilungsvorstand für Maschinenbau DI Otto Keiblinger den Vorteil dieser jungen Disziplin.

„Mit diesen Technologien ist es dagegen grundsätzlich möglich, Bauteile in Kleinserien und auch individuelle Werkzeuge sehr schnell und funktionsgerecht herzustellen. Allerdings bedarf es hierfür eines umfangreichen Know-hows – beispielsweise auf dem Gebiet der Materialwissenschaft, der Steuerungs- und Antriebstechnik, der Programmierung und der Qualitätssicherung.“ ergänzt Direktor DI Martin Pfeffel.

Die HTL St. Pölten ist die erste Schule, welche das Lernen an diesem Gerät ermöglicht und bietet mit ihrem vielfältigen Angebot, dass von Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Elektronik und technischer Informatik bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen reicht, die ideale Ausbildung in diesem Bereich.

Die Anmeldung für das Schuljahr 2018/19 an der HTL St. Pölten läuft vom 02. 02. 2018 bis 23. 02. 2018, nähere Informationen unter www.htlstp.ac.at.

Foto 1: ( von links nach rechts ): DI. Martin Pfeffel und DI. Otto Keiblinger freuen sich über die ersten Werkstücke aus dem neuen Drucker
(© HTL St. Pölten/Messinger)

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