Pottenbrunn: Regenrückhaltebecken in Planung

Das Regenrückhaltebecken östlich der Aufbahrungshalle Pottenbrunn soll künftig Überflutungen nach Starkregenereignissen verhindern.
  • Das Regenrückhaltebecken östlich der Aufbahrungshalle Pottenbrunn soll künftig Überflutungen nach Starkregenereignissen verhindern.
  • Foto: Josef Vorlaufer
  • hochgeladen von Bianca Werilly

POTTENBRUNN (red). Bisher kam es im Bereich des Friedhofes in den vergangenen Jahren bei Starkregenereignissen regelmäßig zu Überflutungen, wobei das Niederschlagswasser von den landwirtschaftlichen Liegenschaften in das Siedlungsgebiet gelangte. Die bestehenden Straßenentwässerungskanäle längs der B1 konnten dabei die anfallenden Niederschlagswässer nicht aufnehmen und es kam somit zu vollflächigen Überflutungen der Landstraße sowie einiger privater Liegenschaften.

Becken soll Situation längs der B1 verbessern

In der nächsten Sitzung des Gemeinderates soll der Auftrag für die Ausarbeitung der wasserrechtlichen Einreichunterlage an das Ingenieurbüro DonauConsult vergeben werden, welches bereits 2016 mit der Erstellung einer Studie zur Situierung und Dimensionierung dieses Regenrückhaltebeckens beauftragt war.
Das Rückhaltebecken bestehend aus einem 200 lfm langen Retentionsdamm mit einer Dammkrone von 3 m Breite soll als Erdbecken mit einem gedrosselten Grundablass in den Kanal ausgeführt werden. Das Retentionsvolumen wird ca. 4.600 m³ betragen. Dieses Becken wird einen überwiegenden Teil des landwirtschaftlichen Einzugsgebietes abdecken und die Situation längs der B1 verbessern.

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