Rückblick: Die vergangenen fünf Jahre im Bezirk St. Pölten

LAbg. Martin Michalitsch und LAbg. Doris Schmidl
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ST. PÖLTEN. Vergangenen Freitag lud die Volkspartei zu einer Pressekonferenz in die Räumlichkeiten der Firma Schagerl in St. Pölten. Bei leckeren Brötchen und Getränken berichteten LAbg. Martin Michalitsch und LAbg. Doris Schmidl von den Veränderungen im Bezirk in den letzten fünf Jahren.

Arbeit und Wirtschaft

"Die Arbeitslosenzahl ist im sinken und soll auch weiter gesenkt werden", so Michalitsch. Zum Ende des dritten Quartals 2017 gab es 75.654 Beschäftigte. Im Rahmen des NÖ Beschäftigungspaketes wurden etwa in den letzten fünf Jahren 138 Millionen Euro im Bezirk investiert. Über 1,7 Millionen Euro an Individualförderungen für Qualifikationsmaßnahmen, Lehrlings- und Pendlerförderungen bekamen Menschen im Bezirk ausbezahlt.
Mit dem Stand vom Ende des 1. Halbjahres 2017 sind 14.600 Unternehmen im Bezirk angesiedelt.

112 Millionen Euro für die Mobilität

Das Bahnangebot auf der Traisentalbahn und der Inneren Westbahn bzw. S50 wurde durch Taktverdichtungen verbessert. 14,7 Millionen Euro wurden in die Mariazellerbahn investiert. "Wir sind besonders stolz auf die Mariazellerbahn. Viele fahren damit weil es ein Erlebnis ist", schwärmt Michalitsch, der vor kurzem selbst drei Tage nach Mariazell gepilgert ist. Auch die neue Westbahn hat viel gebracht, da unter anderem viele Studenten von Wien nach St. Pölten fahren um hier an der Fachhochschule zu studieren. "Und das bei einer Fahrt von nur 35 Minuten", ergänzt Schmidl.
Auch für die kommenden Jahre ist bereits einiges geplant. 112 Millionen Euro werden in die Modernisierung von Bahnhöfen, den Ausbau von P&R Anlagen sowie in weitere Taktverdichtungen investiert.

Senioren können in der Region bleiben

"Ich bin ganz stolz auf das Pflegeheim, welches 2016 in Kirchberg an der Pielach eröffnet wurde", erklärte der Landtagsabgeordnete. Doch warum wurde sich gerade für den Standort in Kirchberg entschieden? "Je weiter das Pflegeheim im Tal drinnen ist, desto wertvoller sind die Arbeitsplätze", so Michalitsch. So hätten die Pielachtaler nicht nur die Chance auf einen Job in ihrer Region, sondern auch die Senioren könnten im Alter nahe ihres Heimatortes bleiben.
Im Universitätsklinikum St. Pölten stehen rund 1.000 Betten zur Verfügung. Über 31.80 Beschäftige, darunter mehr als 580 Ärzte sowie 1.600 Pfleger sorgen für das Wohl der Patienten. Im nächsten Jahr soll bereits das Haus C eröffnet werden.
In den Neubau des Logistik- und Organisationszentrum des Klinikums wurden etwa 65 Millionen Euro investiert.
Mittlerweile können über 3.500 Menschen im Bezirk betreut werden. 1.650 durch mobile Betreuung, 1.150 in der stationären Pflege und 730 in der 24 Stunden Betreuung.

Wohnzuschuss wurde 13.500 Mal gewährt

Im Zeitraum zwischen 2013 bis zum Ende des ersten Halbjahres 2017 wurden rund 8.200 Förderungen in den Bereichen Eigenheimerrichtung, Wohnungsbau, Eigenheim- und Wohnungssanierung sowie sicheres wohnen vergeben. Des weiteren wurde in zirka 13.500 Fällen ein Wohnzuschuss gewährt. In Summe wurde in den vergangenen fünf Jahren durch die Wohnbauförderung des Landes ein Investitionsvolumen von rund 880 Millionen Euro im Bezirk ausgelöst.

700 zusätzliche Polizisten

"Jeder will zu Hause sicher sein und auch im Bezirk will man sicher sein", erklärt LAbg. Schmidl. Daher gebe es ab 2020 insgesamt 700 Polizisten zusätzlich in Niederösterreich. In den verschiedenen Dienststellen wäre es durch zusätzliches Personal leichter, falls jemand wegen Krankenstand etc. ausfällt.
Die Zahl der angezeigten Fälle ist um 11,6 Prozent gesunken und Niederösterreich ist das zweit sicherste Bundesland in Österreich.
Auch 8.400 Feuerwehrmänner im Bezirk sorgen für unsere Sicherheit. Landtagsabgeordnete Schmidl sprach hier einen Dank aus an alle die "ehrenamtliche ihre Freizeit für die Sicherheit der Personen einsetzen".  In den vergangenen fünf Jahren wurden insgesamt mehr als 2,4 Millionen Euro an Förderungen für Fahrzeuge und Geräte zur Verfügung gestellt.

Zukunftsland mit Hausverstand

"Ab 2018 geht es richtig los", zeigt man sich bei der Pressekonferenz motiviert. "Wir wollen Niederösterreich zum Zukunftsland mit Hausverstand machen", wird Mikl-Leitner zitiert. Wichtig sei hier auch die Investition in Bildung und Kinderbetreuung. Momentan gibt es im Bezirk 12.750 Schulkinder und über 6.000 Knirpse befinden sich Kindergärten und Betreuungsstätten. Durch Investitionen im Umfang von mehr als 45 Millionen Euro  konnten unter anderem der Um- und Zubau der Volksschule Inzhersdorf-Getzersdorf oder der Neubau des Kindergartens St. Georgen finanziert werden.

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