St. Pölten veröffentlicht Stadtentwicklungskonzept

Stadtplaner Jens de Buck und Bürgermeister Matthias Stadler präsentieren das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK 2016 der breiten Öffentlichkeit.
  • Stadtplaner Jens de Buck und Bürgermeister Matthias Stadler präsentieren das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK 2016 der breiten Öffentlichkeit.
  • Foto: Josef Vorlaufer
  • hochgeladen von Bianca Werilly

ST. PÖLTEN (red). Ab sofort liegt das neue Integrierte Stadtentwicklungskonzept in gebundener Form in der Stadtplanung im Magistrat im Rathaus für Fachleute auf. Interessierte Bürger können den Plan für die Weiterentwicklung St. Pöltens auf der Homepage der Stadt unter www.st-poelten.gv.at einsehen.

Online oder als Printausgabe

Zu Jahresende 2016 wurde das neue Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK St. Pölten 2016 fertiggestellt und vom Gemeinderat beschlossen. Im Sommer 2017 wurde dieses Entwicklungskonzept vom Amt der NÖ Landesregierung genehmigt und ist damit rechtskräftig geworden. Gemeinsam mit dem Grünraumkonzept und dem Generalverkehrskonzept sind mit dem neuen Stadtentwicklungskonzept nun die Weichen für die Entwicklung der Landeshauptstadt in den nächsten 10 bis 15 Jahren gestellt. Mit Beginn des Jahres 2018 wird das Integrierten Stadtentwicklungskonzept für interessierte Bürger auf der Homepage der Stadt online gestellt und eine Printausgabe für Fachleute aufgelegt. Damit wird das ISEK 2016 auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
An der Erstellung des neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes wurde seit Jänner 2012 gemeinsam von den Fachabteilungen der Stadt St. Pölten und dem Raumplanungsbüro Emrich Consulting und unter Einbindung der Bevölkerung mit einem Beteiligungsverfahren gearbeitet.

Was ist das Stadtentwicklungskonzept?

Das Stadtentwicklungskonzept ist aufbauend auf der laufenden Grundlagenforschung, d.h. der Raumbeobachtung in Stadt und Umland durch die Fachabteilung Stadtplanung, Teil des Örtlichen Raumordnungsprogramms, zu dem aufbauend auf das Stadtentwicklungskonzept ISEK auch der Flächenwidmungsplan gehört. Es fasst nicht nur die einzelnen Fachkonzepte der Stadt, wie das Landschaftskonzept, Verkehrskonzept, diverse Planungsleitbilder sowie die Ergebnisse der Grundlagenforschung zu einem Gesamtkonzept zusammen, sondern konkretisiert vor allem die Ziele durch eine klare räumliche Zuordnung.

Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre

„St. Pölten hat ein enormes Entwicklungspotential. Im neuen Stadtentwicklungskonzept ist festgeschrieben, wie wir den freien Flächen verwerten wollen, St. Pölten als Stadt der kurzen Wege weiter optimieren, den Wirtschaftsstandort und die Zentren der Stadt weiterentwickeln werden und wie wir die soziale Infrastruktur und die Verkehrsentwicklung künftig steuern wollen. Es ist also unsere Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre“, so Bürgermeister Matthias Stadler.
„Für eine koordinierte Entwicklung der Stadt ist dieser Plan unerlässlich. In St. Pölten wurde 1992 erstmals ein Stadtentwicklungskonzept erstellt, das in den vergangenen 25 Jahren Grundlage der städtischen Entwicklungsprozesse war. Nun haben wir das Stadtentwicklungskonzept für die nächsten Jahre neu erstellt und die umfangreichen Unterlagen für die Druckausgabe bzw. für die Präsentation im Internet entsprechend aufbereitet“, freut sich der Leiter der Stadtplanung im Magistrat DI Jens de Buck bei der Präsentation der aufbereiteten Unterlagen.
Über die Inhalte des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes wurde auf St. Pölten Konkret-online unter "So wird St. Pölten weiterentwickelt" bereits ausführlich berichtet.

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