Die Antike in St. Pölten
Unvergesslicher Abend am Mary Ward Privatgymnasium
- Eloise Gibisch als Senator, Lena-Sophie Dolezal, Coco Stoll und Julius Remtisch als Athlet*innen.
- Foto: Simone Gsell
- hochgeladen von Rebekka Sadiki-Peckary
Das Mary Ward Privatgymnasium eröffnete am 25. April erneut seine Tore für die traditionsreiche Veranstaltung „Die lange Nacht der Antike“. In Kooperation mit dem Stadtmuseum St. Pölten entführte die „Nox Latina“ ihre Besucherinnen und Besucher in die Welt der alten Römer und Griechen. Was vor Jahren als schulinterne Feier begann, hat sich längst zu einem kulturellen Fixpunkt entwickelt.
ST. PÖLTEN. Veranstaltet vom engagierten Latein- und Griechisch-Team der Schule und mit großer Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, wurde das Schulhaus in eine stimmungsvolle Bühne für Geschichte verwandelt. Ob Spiel, Musik oder Kulinarik – in jeder Ecke des Hauses wartete ein Stück Antike darauf, entdeckt zu werden.
Besonderer Ehrengast war Gemeinderat Max Müller-Wallner (SPÖ), der in Vertretung des Bürgermeisters sprach, begleitet von weiteren prominenten Gästen aus Kirche, Schule und Elternverein. Ein römisches und griechisches Buffet rundete den Abend kulinarisch ab.
Olympischer Start und ein Gang in die Unterwelt
Gleich zu Beginn überzeugte die Theatergruppe des Gymnasiums mit einer Inszenierung zu den antiken Olympischen Spielen. Auch das von der Klasse 4a inszenierte Dunkelerlebnis „Gang in den Tartarus“ fand großen Anklang: Wer sich traute, durch die mythologische Unterwelt zu schreiten, wurde mit eindrucksvollen Bildern belohnt.
- Raphael Richter und Benjamin Vogl beim Faustkampf, Cecilia Gibisch als Schiedsrichter.
- Foto: Simone Gsell
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Mit römischen Spielen, einem heiteren Philosophenquiz, einer biologischen Entdeckungsreise und musikalischen Beiträgen der Klasse 3c wurde Wissen auf spielerische Weise vermittelt.
Premiere im Stadtmuseum
Zum ersten Mal führte die Nox Latina auch hinaus in die Stadt: Im nahegelegenen Stadtmuseum St. Pölten wurde das antike Aelium Cetium erlebbar. Bastelstationen, Inschriftenspiele und ein Einblick in den spätantiken Statthalterpalast machten diesen Teil des Abends zu einem besonderen Erlebnis für alle Generationen.
- Yasin Cetinkaya als Liebesgott Amor.
- Foto: Simone Gsell
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Direktorin Ulrike Zirbs brachte es auf den Punkt: „Die Nox Latina schafft es, Bildung mit Erlebnis zu verbinden. Das ist das Besondere an dieser Nacht.“ Wer nicht dabei war, muss sich bis zur nächsten Ausgabe in drei Jahren gedulden oder einen Besuch im Stadtmuseum St. Pölten einplanen, wo die Ausstellung „Von Steinen und Beinen“ noch weitere spannende Einblicke in die römische Vergangenheit bietet.
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