Verbesserte Hochwasserentwarnung für St. Pölten

Johann Hell, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, LAbg. Doris Schmidl
  • Johann Hell, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, LAbg. Doris Schmidl
  • Foto: NLK Reinberger
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ST. PÖLTEN. Verbesserte Hochwasserwarnung für die Bezirke St. Pölten und Tulln
LR PERNKOPF schaltet zwei hydrologische Stationen frei

Rasche Warnung

Um eine rasche Warnung der Bewohner im Einzugsgebiet der Perschling vor Hochwasser zu ermöglichen, hat das Land Niederösterreich das hydrologische Messnetz im Bezirk St. Pölten um zwei Pegelstationen erweitert:
So wurde eine bereits bestehende Pegelmessstelle im Ortsgebiet von Böheimkirchen an der Perschling automatisiert und eine neue Station in Plosdorf am Michelbach errichtet.
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont anlässlich der Freischaltung der beiden neuen Stationen auf der Landeshomepage: „Der konsequente Ausbau von Frühwarnsystemen für den Hochwasserfall ist eine vordringliche Aufgabe der Hydrologie in Niederösterreich. Unser Ziel ist es, kritische Situationen möglichst früh zu erkennen, um Menschen und Sachwerte in Sicherheit zu bringen und Einsatzkräfte optimal zu unterstützen.“

Wasserstand und Durchflussmenge

An beiden Pegelstation werden Wasserstand und Durchflussmenge permanent gemessen und die Echtzeitdaten auf der Landeshomepage veröffentlicht.
In Zusammenschau mit einer schon seit vielen Jahren im Internet abrufbaren Pegelstation in Atzenbrugg (Bezirk Tulln) am Unterlauf der Perschling erhalten die betroffenen Bürger, Behörden und Einsatzorganisationen im Hochwasserfall nunmehr ein wesentlich exakteres Lagebild über die Hochwasserentwicklung.
Den besonderen Mehrwert der beiden neuen hydrologischen Stationen des Landes sieht Pernkopf in der Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Perschling-Wasserverbandes, der vier weitere Fernübertragungspegel im oberen Einzugsgebiet der Perschling errichtet. Damit wird es künftig möglich sein, ein Hochwasser bereits in seiner Entstehungsphase zu identifizieren und notwendige Maßnahmen noch schneller zu treffen.
„Entscheidend ist, dass wir rechtzeitig vorsorgen, dass im Ernstfall alle notwendigen Entscheidungsgrundlagen verfügbar sind. Land und Gemeinden ziehen hier gemeinsam an einem Strang“, so Pernkopf.
Die Veröffentlichung der hydrologischen Daten in der Landeshomepage erfolgt unter:
www.wasserstand-niederoesterreich.at

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