St.Pölten
Grüne Stimme für die SPÖ

Bürgermeister Matthias Stadler und Markus Hippmann.
  • Bürgermeister Matthias Stadler und Markus Hippmann.
  • Foto: Karin Zeiler
  • hochgeladen von Katharina Gollner

Markus Hippmann wird Mitglied der sozialdemokratischen Fraktion im St. Pöltner Gemeinderat.

ST. PÖLTEN (pa). Von September 2016 bis März 2020 war Markus Hippmann Gemeinderat für die Grünen im St. Pölter Gemeinderat. Sein Steckenpferd waren die Themen Begrünung, erneuerbare Energie und öffentlicher Verkehr. Nachdem er die letzten Monate als „Fraktionsloser“ im Gemeinderat tätig war, wird er sich in der nächsten Gemeinderatssitzung der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei anschließen.
„Nachdem ich jahrelang ein Einzelkämpfer war freut es mich ab jetzt in einem erfolgreichen Team mitarbeiten zu können. Ich freue mich sehr darauf mit meiner Expertise in den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit nun die Fraktion des Bürgermeisters Stadlers zu unterstützen und meine Erfahrung aus der Oppositionsarbeit einbringen zu können, um gemeinsam für St. Pölten zu arbeiten.“ so Markus Hippmann.

Bürgermeister Stadler zeigt sich erfreut über den Neuzugang in seinem Team: „Wir verstärken die grüne Handschrift der SPÖ St. Pölten. Schon jetzt legen wir viel Wert auf die Schaffung von neuem qualitativ hochwertigem Grünraum, wie zB beim Park im Norden mit 20 000 Quadratmeter, dem Pocketpark in der Jahnstraße mit 1400 Quadratmeter, dem GÜPL mit 140 Hektar oder bei der Aufforstungsoffensive wo wir für jeden gefällten Baum drei neue setzen. Aber wir wollen auch verstärkt Akzente setzen bei Energieautarkie und im Klimaschutz, wie z.B bei der Adaption unseres Fuhrparkes oder durch die Erweiterung des LUPs. Markus Hippmann ist eine St. Pöltner Persönlichkeit mit bemerkenswerter Expertise und bemerkenswerten Engagement zu grünen Themen. Der Wechsel ist auch ein Zeichen für die Offenheit und Breite in dem Team der SPÖ St. Pölten, das St. PölnterInnen unter dem Ziel vereinen St. Pölten noch lebenswerter zu gestalten.“

Reaktionen seitens der Volkspartei

Markus Hippmann war bereits SPÖ-Mitglied und schon bislang auf rotem Ticket Vorsitzender des Kontrollausschusses. Dass er das als offizielles Mitglied der SPÖ-Fraktion bleiben soll, widerspreche der Intention des NÖ Stadtrechts. Die rote Personalrochade vom fraktionslosen Markus Hippmann in die SPÖ-Gemeinderatsfraktion ist für Beobachter der St. Pöltner Stadtpolitik alles andere als überraschend. Vor seinem Engagement bei den Grünen war er seit 2009 in der SPÖ als Schriftführer und Sektionsleiter-Stv. der Sektion 9 tätig. Auch sein Sitz im Kontrollausschuss ist ein roter – die SPÖ nominierte ihn nach der Wahl für diesen Sitz. „Die SPÖ hat ihn auch zum Ausschussvorsitzenden gemacht. Spätestens mit dem Wechsel in die SPÖ-Fraktion muss damit aber Schluss sein. Das Gesetz sieht vor, dass der Vorsitzende des Kontrollorgans nicht der gleichen Partei angehört wie der Bürgermeister. Hippmann hätte mit seiner heutigen Ankündigung auch seinen Vorsitz abgeben müssen, aber dieses Rückgrat leider vermissen lassen“, so Vizebürgermeister Matthias Adl.

Reaktionen seitens der Grünen

Im März 2020 haben die Grünen St. Pölten ein schlagkräftiges neues Team für St. Pölten auf die Beine gestellt. Markus Hippmann hat zu diesem Zeitpunkt die persönliche Entscheidung getroffen, weiter als fraktionsloser Gemeinderat tätig zu sein und auf die Mühen zu verzichten, die ein solcher Gruppenaufbau mit sich bringt.

"Mehr als ein halbes Jahr nach dem Ausscheiden Hippmanns nehmen wir nun zur Kenntnis, dass er sich der SPÖ angeschlossen hat. Wir werden zu ihm, wie zu allen anderen Mitbewerber/innen, einen respektvollen Dialog pflegen.
Für die Bürgerinnen und Bürger in St. Pölten liegt im Jänner jedenfalls ein echtes grünes Angebot auf dem Tisch. Im Kampf für Klima- und Umweltschutz gibt es nur eine einzige verlässliche und glaubhafte Stimme und das sind die Grünen. Als breit aufgestelltes Team, angeführt von Spitzenkandidatin Christina Engel-Unterberger, haben wir klare Vorstellungen und mutige Ideen für eine klima- und generationengerechte Stadt mit mehr Bürger*innenbeteiligung.", so Fabian Schindelegger von den Grünen.

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