Volkspartei Niederösterreich öffnet „nörds“ die politischen Türen

Bernhard Ebner und Florian Krumböck mit einem Teil des "nörd"-Teams.
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ST. PÖLTEN / NÖ. Seit dem Amtsantritt von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner pflegt die Volkspartei Niederösterreich einen neuen Stil. "Der nicht mehr heißt, alle in die Pfanne hauen", sagt VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Im Mittelpunkt stehe ein neues Miteinander, ein Wir-Gefühl. „Das ist das beste Mittel gegen alte Politikverdrossenheit. Deshalb starten wir heute mit dem ‚nörd-Projekt‘ als Angebot für politikinteressierte Junge in Niederösterreich."

"Wir sind Nerds mit ö"

Seit einer Woche bietet die VPNÖ Bürgern online die Möglichkeit, Ideen einzubringen. "Da kommt ganz Konkretes, zum Beispiel, dass bei den Wein und Obstbauschulen eine Neugestaltung gehört", nennt Ebner. Um, vor allem der Jugend, die Türen noch weiter zu öffnen, gibt es seit heute, 20. Juni, die Aktion "nörd".

"Für meine Generation war der Nerd-Begriff vielleicht noch abschätzig, aber spätestens mit Big Bang Theory oder Q in den letzten James Bond Filmen hat sich das vor allem bei den Jungen geändert. Und in Wirklichkeit steckt in jedem von uns ein Nerd, denn Nerds sind Personen, die eine Leidenschaft haben. Wir haben eben ein Angebot für jene, die eine Leidenschaft für Politik haben. Und wir sind halt Nerds mit ö“, hält Ebner beim heutigen Hintergrundgespräch am Dach der Volkspartei Niederösterreich fest. In der Hand ein Stück Pizza, denn damit wurde die Journalistenrunde verpflegt.

Jeder Kanal wird bespielt

Auf den unterschiedlichsten Kanälen wird ab sofort über Politik informiert, aber auch Beteiligung für Leute zwischen 16 und 25 Jahren ermöglicht. „Wir wollen dort ein Angebot liefern, wo junge Niederösterreicher ohnehin unterwegs sind. Das heißt wir haben Auftritte auf Facebook, Instagram, einen eigenen WhatsApp-Channel und auf Snapchat“, so Ebner. Das reicht von Info-Angeboten rund um Interviews, Bilder aus dem Hintergrund oder tiefergehende Fakten bis hin zu Umfragen, Diskussionen auf Facebook mit Vertretern der Volkspartei oder auch großen Diskussionsveranstaltungen.

Darüber hinaus gibt es immer wieder Gewinnspiele. "Wir werden keine Tickets verlosen, sondern jemand kann etwa mit Bernhard zum SKN Match gehen", nennt Florian Krumböck, der das Projekt federführend begleitet, ein Beispiel. Von Jungen für Junge, denn das VP Team, das die Aktion "nörd" maßgeblich betreut, ist selbst erst 19 bis 25 Jahre alt. Es deckt sich also mit der Zielgruppe.

"Was gescheit ist, wird umgesetzt"

Abschließend verdeutlicht Ebner, dass es sich weder um Wahlkampf noch um eine Jugendaktion zur Landtagswahl handelt. "Nörd" soll ein langfristiger "Türöffner" sein, der jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Politik mitzugestalten. "Und was gescheit ist, wird umgesetzt", versichert er.

Hier geht's zu den "nördigen" Kanälen:

mitmachen.vpnoe.at/noerds
facebook.com/noerds
instagram.com/vp_noerds
mitmachen.vpnoe.at/noerds/whatsapp
www.snapchat.com/add/vp_noerds

Zur Sache: Politikverdrossenheit schwindet

Wie die Volkspartei Niederösterreich eruiert hat, beteiligen sich rund 46 Prozent aller Niederösterreicher zwischen 16 und 25 Jahren via Facebook und neuen Medien aktiv an politischen Diskussionen. Das sind rund 86.000 junge Menschen. Das sind drei Mal so viele, wie vor zehn Jahren. 2007 waren 85 Prozent wenig bis gar nicht an Politik interessiert.

Bernhard Ebner und Florian Krumböck mit einem Teil des "nörd"-Teams.
Die Kampagne "nörd" steht unter dem Motto: "Politik ist nicht cool. Wir machen's trotzdem."

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