5:0 gegen Landhaus fixiert das Meisterrennen drei Runden vor dem Ende
spusu SKN Frauen sichern sich sechsten Meistertitel

Mikolajová zeigte eine starke Leistung und steuerte zwei Treffer bei
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  • Mikolajová zeigte eine starke Leistung und steuerte zwei Treffer bei
  • Foto: Tom Seiss
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Kurz stand aufgrund der stürmischen Verhältnisse am Landhausplatz in Wien-Floridsdorf eine Verschiebung oder Absage des Topspiels Austria Wien gegen spusu SKN im Raum, an Ende wurde dennoch gespielt. Die St. Pöltnerinnen zeigten sich von den Windverhältnissen unbeeindruckt, gewannen am Ende mit 5:0, machten den Sack zu und sicherten sich ihren sechsten Titel in Folge.

Erste Aufregung gab es bereits vor Beginn der Partie zwischen den spusu SKN Frauen und der SG Austria Wien/USC Landhaus. Aufgrund der starken Sturmböen war anfangs noch nicht sicher, ob das Spiel pünktlich über die Bühne gehen könne. Nach einer Platzbegehung inlusive Wind-Check entschied Schiedsrichterin Kathrin Huber jedoch auf Spielbeginn 12 Uhr. Schon in Minute 11 klärte Lena Kovar einen Ball der St. Pöltnerinnen auf der Linie, wenig später schloss Mária Mikolajová einen SKN-Angriff mit dem 1:0 ab. Nach einer halben Stunde verwertete Stefanie Enzinger von halblinks ein Zuspiel ihrer Teamkollegin Isabelle Meyer, die an der Strafraumgrenze unbedrängt schalten und walten konnte, zum verdienten 2:0 ab. Kurz vor der Pause spitzelte Mateja Zver einen weiten Ball von Stefanie Enzinger an Torfrau Hinterberger vorbei und schob ungehindert ins leere Tor ein – 3:0.

Große Meisterfeier folgt erst nach Saisonende
Auch in Hälfte zwei waren die Wölfinnen aus St. Pölten tonangebend und bauten in Minute 60 ihren Vorsprung weiter aus – erneut schlug Mária Mikolajová zu. Mit einem beruhigenden Polster im Rücken stellte das Trainerteam um, brachte Lisa Makas für Mateja Zver oder auch Kristrún Antonsdóttir für Melanie Brunnthaler. Für die Offensivspielerin Makas war es das erste Spiel seit knapp zwei Monaten. Das 6:0 resultierte aus einer Ecke, Leonarda Balog zur Stelle, übernahm direkt und erzielte ihr zweites Saisontor. Die letzten Spielminuten waren dann nur mehr die Ouvertüre zur kleinen Meisterparty, die nach Schlusspfiff am Rasen in Wien-Floridsdorf über die Bühne ging. Allzu groß wurde nicht gefeiert, da noch drei wichtige Spiele anstehen.

Dennoch: Es war das insgesamt sechste Meisterstück der St. Pöltnerinnen, die ein Jahr nach der coronabedingten Pause dort weitermachten, wo man vor dem Saisonabbruch im Vorjahr aufgehört hatte. Trainerin Liese Brancao zeigte sich anschließend im Interview stolz: „Wir mussten heute etwas abweichen von unserer Philosophie, die Spielerinnen waren heute jedoch hochkonzentriert bis zur letzten Minute. Es war eine der besten Leistungen des Teams in dieser Saison!“, zeigte sich die Brasilianerin zufrieden. Zeit zum verschnaufen gibt es nicht, schon am kommenden Wochenende wartet der FC Südburgenland. Die Burgenländerinnen sind zwar Tabellen-Schlusslicht, benötigen jedoch jeden Zähler im Kampf gegen den Abstieg.

USC Landhaus/FK Austria Wien – spusu SKN St.Pölten 0:5 (0:3)
Aufstellung:
Kresche, Balog, Mikolajova, Meyer (61.Min. Klein), Hamidovic, Brunnthaler (74.Min. Makas), Tabotta (67.Min. Sauer), Enzinger (61.Min. Zagor), Zver (74.Min. Antonsdottir), Eder, Bereuter
Tore: Maria Mikolajova (13. und 60.Min.), Stefanie Enzinger (30.Min.), Mateja Zver (45.+1.Min.) und Leonarda Balog (65.Min.)

USC Landhaus dreht Partie und gewinnt Duell auf Augenhöhe
Nach dem Livespiel ging in der Jochbergengasse das Future-League-Duell beider Teams über die Bühne. Landhaus verzeichnete gute Chancen, knallte unter anderem einen Freistoß an die Latte, die Gäste aus St. Pölten gingen jedoch in Front. Florentina Sensenberger chippte einen Ball über Keeperin Kandlhofer hinweg ins gegnerische Tor. Erneut stark präsentierte sich Sophie Lindner im Kasten des spusu SKN, sie glänzte mehrmals und rettete ihrem Team die Halbzeitführung. Sara Strobl sowie Valentina Mädl in der Schlussphase ließen die Partie jedoch zugunsten der Hausherrinnen kippen. Zwar arbeiteten sich die Jungwölfinnen des spusu SKN in den gegnerischen Strafraum vor, Tor sollte jedoch keines mehr gelingen. In einem Duell auf Augenhöhe setzten sich schlussendlich die Wienerinnen durch und festigten ihren Platz in in der oberen Tabellenhälfte. „Wir schauen nicht auf die Tabelle. Das Team macht Woche für Woche kleine Schritte und entwickelt sich großartig. Auch wenn wir heute keine Zähler mitgenommen haben, es war wieder ein erfreulicher Auftritt der Mannschaft“, zeigt sich Trainer Kurt Lapiere positiv.

USC Landhaus – spusu SKN St. Pölten Frauen II 2:1 (0:1)
Aufstellung:
Sophie Lindner – Catherine Schmidt, Johanna Haag, Selina Bernadette Schafhauser – Alina Schönbauer (57. Yvonne Oppenauer), Viktoria Birglechner (46. Helena Haag, 61. Sophie Kuba), Mariella Falkensteiner (57. Paulina Stefanie Reitbauer), Juliette Silvana Schafhauser (61. Verena Weintögl), Laetitia Barabas, Tea Krznaric, Florentina Sensenberger

Tor: Florentina Sensenberger (38.)

Mikolajová zeigte eine starke Leistung und steuerte zwei Treffer bei
Sechfacher Meister: spusu SKN St. Pölten!

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