Aktuelle Bevölkerungszahlen St. Pölten
Beliebte Landescity: St. Pölten wächst weiter

In St. Pölten wird an allen Ecken und Enden gebaut. Hier - in der Handel Mazzetti-Straße - entstehen aktuell Wohnungen.
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Aktuelle Zahlen: Bevölkerung in der Stadt und im Traisental wächst. Pielachtal teilweise von Landflucht betroffen.

ST. PÖLTEN (ag). Dass unsere Region eine lebenswerte und beliebte ist, zeigt sich an den aktuellen Bevölkerungszahlen der Statistik Austria. Während einige Gemeinden vor allem im südlichen Pielachtal "schrumpfen", sieht man sich in der Landeshauptstadt mit einem kontinuierlichen Wachstum von rund einem Prozent höchst zufrieden. Die Gewinner in unserer Region sind Gemeinden im Traisental - auf den ersten Plätzen befinden sich Statzendorf (plus 3,1 Prozent) und Inzersdorf-Getzersdorf (plus 2,5 Prozent).

Mehr Sterbefälle als Geburten

Im Vergleich zum Vorjahr (1.1.2019) leben in St. Pölten 494 Menschen mehr. Bürgermeister Matthias Stadler zu dieser Entwicklung: "Für eine Stadt in dieser Größenordnung ist ein solches Wachstum guter Durchschnitt und auch notwendig, um die stetigen infrastrukturellen Verbesserungen gewährleisten zu können. Hätten wir diesen Zuzug nicht, dann würde die Stadt schrumpfen, denn die Geburtenrate ist deutlich niedriger als die Anzahl an Sterbefällen."

"Bauboom gerechtfertigt"

Den Eindruck, den man momentan von der Landeshauptstadt hat: Es wird an allen Ecken und Enden gebaut. Das resultiert daraus, "dass sich viele Menschen aus der Umgebung St. Pöltens entscheiden, in die Stadt zu ziehen. Aber auch immer mehr Bewohner der Katastralgemeinden St. Pöltens entschließen sich, in die Stadt zu ziehen. Daraus ergibt sich auch ein höherer Bedarf an Wohnraum, vor allem in der erweiterten Innenstadt, der den derzeitigen Wohnbau-Boom in St. Pölten rechtfertigt", so Bgm. Stadler.

Preis: St. Pölten bald Tulln?

In St. Pölten ist vor allem die Innenstadt ein beliebtes Zuhause für viele geworden (4. Quartal 2019 plus 4,1 Prozent). "Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass diese Verdichtung im Stadtgebiet nicht von allen Einwohnern begrüßt wird. Ohne den Neubau von Wohnungen könnte jedoch die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden und die Preise für Wohnraum, auch für derzeit schon bestehenden, würden überproportional steigen (wie es beispielsweise in Tulln oder Krems der Fall ist)", so Stadler weiter. Der Bürgermeister ist bemüht, dass die Stadt dieser Problematik mit einem ausgewogenen Wohnungsmarkt entgegenwirken kann.

Zur Sache:

In St. Pölten Stadt leben 55.538 Menschen. 494 Personen sind seit 1.1.2019 in die Stadt gezogen. Zuwachs in Prozent (Vergleich 2019/2020): Altlengbach 1,3; Asperhofen 1,1; Böheimkirchen 0,8; Brand-Laaben 0,7; Eichgraben 0,3; Frankenfels -0,8; Gerersdorf 1,2; Hofstetten-Grünau 0,2; Hafnerbach 0,1; Haunoldstein 1,8; Herzogenburg 0,2; Inzersdorf-Getzersdorf 2,5; Kapelln 0,1; Kasten 0,5; Kirchberg -0,5; Kirchstetten 1,2; Loich 1,0; Maria Anzbach 0,7; Markersdorf-Haindorf 0,4; Michelbach -; Neidling -; Neulengbach -0,0; Neustift-Innermanzing 1,1; Nußdorf ob der Traisen 0,8; Ober-Grafendorf 0,7; Obritzberg-Rust 0,1; Prinzersdorf -0,3; Pyhra 1,0; Rabenstein -1,1; St. Margarethen an der Sierning -0,2; Schwarzenbach an der Pielach 1,3; Statzendorf 3,1; Stössing -1,1; Traismauer 2,0; Weinburg 2,0; Perschling 0,1; Wilhelmsburg -1,1; Wölbling 1,0.

Autor:

Alisa Gerstl aus Pielachtal

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