Politik
Brüsseler Gipfel um regionalen Förderkuchen

"Konstruktive Gespräche":Martin Eichtinger und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner verhandelten mit Corina Crețu (Mitte).
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  • hochgeladen von Nikolaus Frings

Johanna Mikl-Leitner verhandelte in Brüssel um die Höhe der Regionalförderungen.

NÖ (nf). 100 Millionen Euro hat das Land NÖ in der laufenden Periode bereits an Regionalförderungen kassiert, 60 weitere sind bis zum nächsten Jahr noch fällig. Um diese Förderungen Brexit-unabhängig auch ab dem Jahr 2021 sicherzustellen, verhandelte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit der EU-Regionalkommissarin Corina Crețu in Brüssel.

"Sicht- und spürbar"

Nach beidseitig "sehr konstruktiv geführten Gesprächen" ist man sich laut Mikl-Leitner darüber einig, "dass die Regionalpolitik auch in der neuen Förderperiode wichtig ist". Heißt konkret: Auch in Zukunft sollen weiterhin alle Regionen gleich stark von den Förderungen profitieren, denn "nur die Regionalförderung macht die EU für die Bewohner tatsächlich sicht- und auch spürbar“, erklärte die NÖ Landeshauptfrau. Ans Eingemachte soll es diesbezüglich dann im Herbst gehen.

Tempo statt Bürokratie

Ein mittelfristiges Ziel über den Herbst hinaus sei zudem der Abbau der bürokratischen Förderwege, um fortan schnellere Auszahlungen an die Regionen zu ermöglichen. Der Vorreiterrolle, die das Land NÖ beim Kampf um die Fördergelder einnimmt, ist sich auch die Kommissarin Crețu bewusst. Sie erklärt: "Dank der Hilfe NÖs ist es gelungen, dass keine Region und kein Bürger der Europäischen Union zurückgelassen wird.“ Von dem Förderkuchen abbekommen haben die Regionen bislang ein Drittel des Gesamtbudgets.

Näheres zu den Förderungen lesen Sie unter: www.das-tut-die-eu-für-mich.at

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