AMS St. Pölten
Erste positive Signale zeigen sich am Stellenmarkt

Geschäftsstellenleiter des AMS St. Pölten Thomas Pop über die aktuelle Situation.
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So wie im gesamten Bundesland NÖ haben natürlich auch im Bezirk St. Pölten die Maßnahmen zurBekämpfung der Corona-Pandemie erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt mit sich gebracht. Aktuell liegt die Arbeitslosigkeit um 1.193 bzw. 16,8% höher als im Februar des Vorjahres (nach +17,3% im Jänner).

BEZIRK ST. PÖLTEN (pa). Im Vergleich mit den anderen NÖ Bezirken hinsichtlich arbeitslos vorgemerktenPersonen liegen wir im Mittelfeld. Rechnet man die Schulungsteilnehmer_innen dazu, waren im Bezirk St. Pölten im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat mit 9.335 um 1.253 oder 15,5% mehr Personen beim AMS St. Pölten registriert. „Mit der Ende vergangenen Jahres gestarteten Corona-Joboffensive wollen wir St. Pöltner_innen die arbeitslos sind bei der Aus- und Weiterbildung in zukunftsträchtigen Berufen und im betriebsnahen Bereich unterstützen, um die Arbeitslosigkeit rasch und nachhaltig zu reduzieren. Im Bezirk St. Pölten sind im Vergleich zu Ende Jänner 136 mehr vorgemerkte Personen in einer Aus- oder Weiterbildung und nutzen so ihre Chancen auf einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt“, erklärt Geschäftsstellenleiter Thomas Pop.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit 

Nach Altersgruppen gab es bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-49 Jahre) Ende Februar im Jahresvergleich einen Anstieg um 21,8% und bei den Älteren (50plus) einen Anstieg von 12,4%. Den geringsten Anstieg gab es mit 5,7% bei den Jugendlichen. Auffallend ist nach wie vor der mit 25,2% höhere Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr bei den Frauen, während er bei den Männern 11,1% beträgt. Die Covid-Krise wirkt sich weiterhin besonders auf die Langzeitarbeitslosigkeit aus, die mit plus 52,6% (+680 Personen) überdurchschnittlich gestiegen ist und im Februar bei 1.972 Personen liegt. Anstieg nach Branchen, Nationalität und Bezirken
Nach Branchen gab es die stärksten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr im Bereich Gebäudebetreuung und der Arbeitskräfteüberlassung (407), in der Beherbergung und Gastronomie (237), im Handel (180), in den Hilfsberufen (167) sowie in den Büroberufen (165). Der Anstieg im Baubereich hält sich gegenüber dem Vorjahr vor dem Hintergrund der Pandemie in Grenzen (53). Bei Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft (366 od. 19,5% auf 2.240) stieg die Arbeitslosigkeit Ende Februar (relativ) stärker an als bei Inländer_innen (827 od. 15,9% auf 6.036).

Erste positive Signale zeigen sich am Stellenmarkt:

Ende Februar liegt der Bestand an gemeldetenoffenen Stellen mit 1.682 über dem Niveau des Vorjahres (269 od. +19%). Der St. Pöltner Arbeitsmarkt in Zahlen im Feber 2021 im Vergleich mit dem Vorjahr: 

8.276 arbeitslose Personen (+1.193 od. +16,8%), Frauen: 3.615 (+727 od. +25,2%), Männer: 4.661
(+466 od. +11,1%)
2.989 Ältere über 50 Jahre (+329 od. +12,4%), Frauen: 1.212 (+181 od. +17,6%), Männer: 1.777
(+148 od. +9,1%)
666 Jugendliche bis 25 Jahre (+36 od. +5,7%), Frauen: 266 (+47 od. +21,5%), Männer: 400 (-11
od. +2,7%)
105 Lehrstellensuchende (-24 od. -18,6%)
1.682 offene Stellen (+269 od. +19,0%)

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