15.06.2016, 09:18 Uhr

Flucht, Vertreibung und Genozid im Ersten Weltkrieg

Das NÖ Institut für Landeskunde veranstaltet vom 4. bis 6. Juli 2016 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung und dem Zentrum für Migrationsforschung in Amstetten ein Symposion zum Thema Flucht, Vertreibung und Genozid zur Zeit des Ersten Weltkriegs.
In Vorträgen wird die Situation an den östlichen und südöstlichen Frontlinien, von Galizien bis zum Balkan, in der Türkei, in Armenien und in Syrien analysiert. Dort wurden in einem bis dahin noch nicht gekanntem Ausmaß Menschen vertrieben, deportiert und ermordet. Auch in den Lagern des Landes hielten sich bis zu 250.000 Menschen auf, die hier als Gefangene, Deportierte oder Flüchtlinge festgehalten wurden.
Ein Schwerpunkt des Symposions ist ein offener Workshop zu Themen Krieg, Flucht und Vertreibung. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen werden dabei Anregungen für die Vermittlung in Schulprojekten, in Ausstellungen, Heimatbüchern und in der Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet.
Ein Abendempfang und eine Exkursion zum ehemaligen Kriegsgefangenenlager Purgstall an der Erlauf runden das Programm ab.

Programm des Symposions

Veranstaltungsort:
3300 Amstetten
Rathaussaal, Rathausstraße 1

Teilnahmegebühr:
€ 20,– (inkl. Tagungsmappe, Rahmenprogramm);
Studierende (bis 26 Jahre) kostenlos.

Anmeldung und Kontakt:
NÖ Institut für Landeskunde
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1,
Tel. 02742 9005 16255
post.k2institut@noel.gv.at
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