08.09.2016, 10:56 Uhr

Ambulante Reha: Erstes Zentrum des Landes eröffnet in St. Pölten

Die Therapeutinnen Elisabeth Karner, Julia Sieber, BSc, Claudia Zimmel, BSc und Jennifer Fial, BSc (v.l.) vor dem Lebens.Med Zentrum St. Pölten in der Kremser Landstraße 19. (Foto: Lebens.Med/privat)

Das Lebens.Med Zentrum St. Pölten bietet ab 10. Oktober über 78 Therapieplätze in den Bereichen Orthopädie, Kardiologie, Stoffwechsel, Neurologie, Pulmologie und Onkologie.

ST. PÖLTEN (red). Die Lebens.Med Gesundheitszentren GmbH, eine Tochtergesellschaft des Gesundheits- und Rehabilitationszentrums Moorheilbad Harbach, leistet in St. Pölten Pionierarbeit und eröffnet am 10. Oktober 2016 das erste ambulante Rehabilitationszentrum Niederösterreichs. Es wurden 78 Therapieplätze in der Phase 2 und weitere Therapieplätze in der Phase 3 geschaffen. Zu Beginn werden 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Patienten betreuen.

Das Angebot der ambulanten Rehabilitation richtet sich vor allem an jene, für die der Arzt oder das Krankenhaus ein Rehabilitationsprogramm empfiehlt, für die es aber nicht oder nur schwer möglich ist, einen mehrwöchigen stationären Aufenthalt in Anspruch zu nehmen (hier spricht man von Rehabilitation Phase 2). Zudem bietet die ambulante Rehabilitation für Patienten nach einem stationären Reha-Aufenthalt die Möglichkeit, den Rehabilitationserfolg zu vervollständigen und nachhaltig zu stabilisieren (Rehabilitation Phase 3).

Das umfangreiche Programm der ambulanten Rehabilitation in den Indikationen Orthopädie (Bewegungs- und Stützapparat), Kardiologie (Herz-Kreislauf), Stoffwechsel, Neurologie, Pulmologie (Lungenerkrankungen) und Onkologie (Krebserkrankungen) besteht aus (fach-)ärztlicher Betreuung, Diagnostik, Beratung sowie einem umfassenden Therapieprogramm.

„Mit dem Lebens.Med Zentrum St. Pölten schaffen wir eine gute Ergänzung zum bestehenden Rehabilitationsangebot in unseren Betrieben in ganz Niederösterreich. Besonders hervorzuheben ist die nun neu geschaffene Möglichkeit, auch neben dem Beruf einen bereits erzielten Rehabilitationserfolg zu verfestigen“, so Geschäftsführerin Karin Weißenböck und der Ärztliche Direktor Johannes Püspök.

Möglich ist die ambulante Rehabilitation im Lebens.Med Zentrum St. Pölten zur Zeit für erwerbsfähige/erwerbstätige Personen, für die die Pensionsversicherung (PV) der Kostenträger ist. Die Antragsstellung auf ambulante Rehabilitation erfolgt über den Arzt mittels Rehabilitationsantrag.
Eine Voraussetzung ist, dass das Lebens.Med Zentrum St. Pölten vom Wohnort aus in maximal 45 Minuten erreicht werden kann. Durch die LUP-Haltestelle beim Zentrum und den nahe gelegenen Bahnhof ist eine einfache Anreise möglich. Außerdem stehen kostenfreie Parkplätze in der hauseigenen Tiefgarage zur Verfügung.
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