01.12.2017, 08:24 Uhr

E-Bike: Das "Zweitauto" der Städter

Das herkömmliche Fahrrad erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, dennoch - zirka jedes fünfte Rad in Österreich ist ein E-Bike. (Foto: Werilly)

Das Fahrrad mit Elektroantrieb wird gerade in der Stadt von vielen gerne genutzt - auch von Sportmuffeln.

ST. PÖLTEN. E-Bikes gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Dies liegt nicht nur an der Erleichterung beim Radfahren, sondern weil es gerade für Städter eine äußerst praktische Hilfe ist.

Experte: "Man bekommt Leute auf Fahrräder, die sonst nie gefahren wären"

"Viele nutzen ein E-Bike als Zweit- oder Drittauto. Gerade in der Stadt, wo die Geschäfte nicht allzu weit entfernt sind, wollen viele nicht extra ihr Auto für den Einkauf starten. Hier kommt dann das E-Bike ins Spiel", so Florian Woracek von Red Plates. Ein weiterer Vorteil laut Woracek: "Man bekommt Leute auf Fahrräder, die sonst nie gefahren wären." Zugegeben - im Herbst und Winter ist es etwas frischer auf dem Fahrrad als im Sommer.

Dennoch kann man auch in der kälteren Jahreszeit das E-Bike benutzen. "Man sollte im Winter nur auf den Akku achten und das Salz regelmäßig vom Fahrrad entfernen", rät Woracek. Der Akku lässt sich mit Hilfe eines Schlüssels abnehmen, sodass sie diesen auch in ihrer Wohnung aufladen können.

Wir düsen im Sauseschritt

Redakteurin B. Werilly lässt sich nicht lange bitten und schwingt sich auf den Sattel - zugegeben mit Vorurteilen. Doch bereits nach dem ersten Treten in die Pedale überkommt sie pure Begeisterung. "Das Treten fällt sehr leicht und man selbst kann über den Bedienungsmonitor entscheiden, wie sehr der Motor mithilft."
E-Bike-Verleih

Beim Genusswirt Franzl und bei der Firma Denk, beide sesshaft in Wilhelmsburg, können Sie sich ein E-Bike ausleihen, um den Traisentalradweg zu erkunden.

Radfahren: Sicher durch den Herbst

• Hellere oder reflektierende Kleidung wählen
• Reflektoren am Rad kontrollieren und nachrüsten
• Stärker auf andere Verkehrsteilnehmer achten
• Licht auch am Tag
• Rutschige Fahrbahnen: längere Bremswege sowie erhöhte Unfallgefahren miteinkalkulieren
• Regelmäßig Bremstest durchführen

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