11.09.2014, 23:21 Uhr

Feierliche Vesper zur Weihe der „Fürstin-Montecuccoli-Orgel“

In der vollen Prandtauerkirche weihte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am Samstag, 30. August, um 16 Uhr im Rahmen einer sehr feierlichen Vesper die neue „Fürstin-Montecuccoli-Orgel“, gewidmet der freigebigen Gründerin des St. Pöltner Karmels und aller nachfolgenden Wohltäter der Prandtauerkirche. Ein fein abgestuftes romantisches Orgelwerk von vierzig klingenden Stimmen entstand durch die deutsche Firma Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder, das Majestät der Klangfülle und Mystik feiner und dynamisch abgestimmter Klangfarben vereint. Bischof Küng gratulierte dem Kirchenrektor und der Gemeinde an der Prandtauerkirche zu diesem herrlichen Instrument, mit dem Wunsch, es möge eine Stimme Gottes sein, das die Menschen in allen ihren Lebenslagen tröstet, ermutigt, erfreut und zum Gotteslob hinführt.
Mit der spätromantischen Choralimprovisation „Nun danket alle Gott“ von S. Karg-Elert brachte Herr M. Heinel, Organist an der Prandtauerkirche, erstmals den vollen Klang der Orgel eindrucksvoll zu Gehör. Bei der Vorstellung der Orgel spielte der diözesane Kirchenmusikreferent Mag. J. S. Kreuzpointner gewohnt bravourös Werke von J. S. Bach, M. Reger und L. Boëllmann.
Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Weihe teil, u.a.: Frau Stadträtin Mag. Gamsjäger in Vertretung des Herrn Bügermeisters von St. Pölten, Frau Abgeordnete im NÖ Landtag Mag. Rausch in Vertretung des Herrn Landeshauptmanns von NÖ, Herr Stadtrat Krammer, die Gemeinderäte Otzelberger und Mag. Wagner, MilDekan Mag. Hitz in Vertretung des Herrn Militärkommandanten von NÖ, Präsident Hon. Generalkonsul Dr. Breitenthaler aus Wien und die Familie Montecuccoli aus Hafnerbach.
Am Sonntag, 31. August, brillierte dann die Orgel erneut mit der Jubelmesse (op. 76) von C. M. v. Weber, die ein feierliches Levitenamt (Ritus 1962) in der vollen Prandtauerkirche würdig umrahmte.
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