28.11.2017, 13:16 Uhr

Fit für die Digitalisierung: Industrie 4.0 - Fachtagung an der HTL

Bruno Schwab, Wilhelm König, Martin Kögel / Schüler Florian Brandl / Schüler, Florian Ascher / Schüler Karl Haderer / Fa. Pilz, Johannes Authried / Fa. Pilz, Martin Pfeffel, Otto Keiblinger (Foto: HTL St.Pölten/Abl)
ST. PÖLTEN (red). Im Rahmen der Fachtagung Industrie 4.0 drehte sich in der HTL St. Pölten alles um die Anforderungen der digitalen Technologien an die Ausbildung. Direktor Martin Peffel freute sich am 22. November neben namhaften Vertretern aus der Industrie, Herrn Landesschulinspektor Wilhelm König sowie Lehrkräfte aus ganz Niederösterreich zum gemeinsamen Gedankenaustausch begrüßen zu dürfen.

Ausbildungsangebot ist ideal für zukünftige Herausforderungen

„Industrie 4.0 stellt nicht nur an die Unternehmen, sondern auch an die Lehre neue Anforderungen. Mit dem Internet der Dinge werden zudem neue Handlungs- und Anwendungsmöglichkeiten geschaffen, die weit über eine Automation in der Produktion hinausgehen. Jetzt ist es an der Zeit, mit der passenden Ausbildung die digitale Wertschöpfung neu anzudenken. Insbesondere die HTL St. Pölten ist mit ihrem vielfältigen Ausbildungsangebot, das von Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Elektronik und technischer Informatik bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen reicht, ideal für diese zukünftigen Herausforderungen aufgestellt“, betonte Direktor Pfeffel in seiner Begrüßung.

Industrie 4.0 bringt smarte Maschinen

Am Programmtag diskutierten die Teilnehmer gemeinsam über die Chancen der digitalen Zukunft und erlebten spannende Key-Notes und Vorträge, in denen Experten seitens Voith Digital Solutions, ABB, Pilz, Bernecker & Rainer, Parametric Technology und Endress Hauser Praxisbeispiele präsentierten. Industrie 4.0 bedeutet, dass Fertigungsmaschinen der Zukunft mit Prozessoren, Sensoren und Funkverbindungen ausgestattet sind. Sie kommunizieren selbstständig miteinander und mit den Produkten, die sie fertigen. Sie organisieren sich selbst und optimieren ihre Abläufe: Die smarten Maschinen überprüfen selbst die Lager- und Produktionsstände, bestellen nach, rüsten um. Auch auf Störungen und Ausfälle wird rasch, flexibel und selbsttätig reagiert. „Die große Herausforderung besteht derzeit in Bereich Safety &Security um den nächsten Entwicklungsschritt, die Zusammenarbeit Mensch – Maschine optimal zu gestalten. Umso mehr freue ich mich über die Verleihung der ersten drei Zertifikate“ sagte Abteilungsvorstand für Maschinenbau Otto Keiblinger anläslich der Übergabe der Urkunden an seine Schüler.

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.