28.11.2017, 13:36 Uhr

Haus der Geschichte: Christian Rapp wird neuer Direktor


Der 53-Jährige mit Expo-Erfahrung (Hannover, Shanghai) ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien, an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der New Design University in St. Pölten. (Foto: Wladimir Fried)
ST. PÖLTEN (red). Der promovierte Kulturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Universitätslektor Christian Rapp übernimmt mit 1. Jänner 2018 die wissenschaftliche Leitung vom Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich von Gründungsdirektor Stefan Karner. Bei der Niederösterreichischen Museum Betriebs GmbH sind insgesamt 34 Bewerbungen eingelangt, davon sieben aus dem benachbarten Ausland. Aus dem Hearingverfahren ist Christian Rapp als bestgeeignetster Kandidat hervorgegangen.

Bei Aufbau vom Haus der Geschichte mitgearbeitet

„Mit dieser wohl überlegten Personalentscheidung holen wir eine kompetente und bewährte Persönlichkeit in die Niederösterreichische Kulturwirtschaft, die sowohl in Niederösterreich herausragende Ausstellungsprojekte erfolgreich umgesetzt hat als auch international und speziell im zentraleuropäischen Raum sehr engagiert tätig war“, begründet Paul Gessl, Geschäftsführer der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft GesmbH, die Entscheidung. „Christian Rapp hat bereits am erfolgreichen Aufbau vom Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich mitgearbeitet und steht als Ausstellungsmacher, praxisorientierter Wissenschaftler und Lehrbeauftragter für die drei Säulen des Hauses: Ausstellung, Forschung, und Vermittlung. Er ein Garant für die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit zwischen dem Museum Niederösterreich und den Landessammlungen Niederösterreich“, ergänzt Matthias Pacher, Geschäftsführer vom Museum Niederösterreich.
Als erste Aufgaben wird Christian Rapp das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich im Sinne einer „exhibition in progress“ weiterentwickeln, das Netzwerk mit Forschungseinrichtungen und Museen weiter ausbauen, die Servicefunktion gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Team aktiv wahrnehmen, das wissenschaftliche Rahmenprogramm für 2018 fixieren und die Konzeption und Planung für die nächste Schwerpunktausstellung 2019 starten.

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