06.10.2017, 12:49 Uhr

Horror-Clowns: Das Grauen überfällt St. Pölten

Mr. Xtreme holte mehrfach Besucher auf die Bühne - für waghalsige Vorführungen. (Foto: Werilly)

Der Zirkus des Grauens gastiert momentan in der Landeshauptstadt. Die Bezirksblätter waren vor Ort um die Show genauer unter die Lupe zu nehmen.

ST. PÖLTEN. Nicht nur am Himmel zogen gestern dunkle Wolken auf - auch unter dem Zirkuszelt am Gelände der ehemaligen Kopal-Kaserne wurde es düster. Freddy Krüger, Mr. Xtreme und ein Haufen von Untoten lehrten den St. Pöltnern das fürchten.

Bei schauriger Musik verwandelte sich die Manage in ein Portal zur Unterwelt. Gedämpftes, buntes Licht gab der Show noch den passenden Rahmen. Die Gäste waren fixiert auf die Show der Akrobaten und merkten oft nicht, was sich hinter Ihnen abspielte. Ein blutverschmierter Schlächter überraschte alle. Auch Freddy Krüger schich sich von hinten an und erschreckte die Bezirksblätter Redakteurin für Herzogenburg/Traisenmauer, Melanie Jaklitsch. Wer den Horror-Klassiker kennt weiß: Hier wurde ein Alptraum zur Wirklichkeit. Für Humor sorgte ein "betrunkener" Horror-Clown, der nicht mehr allzu sicher auf den Beinen war, und dennoch seine Künste unter Beweis stellte.

Nonne lehrt das Grauen

Richtig heiß wurde es bei einer Feuershow der "Dead Soldiers". Hier konnten sich auch die älteren Besucher nicht mehr auf ihren Sesseln halten. Standing Ovation im Zirkus sieht man auch nicht alle Tage. Doch auch für die Männer gab es etwas zu sehen: Hübsche Frauen, wenngleich auch gruselig geschminkt, die am Trapez und auf einem Drahtseil ihre Fähigkeiten zeigten. Es ist schwer zu beurteilen worauf man mehr achtet - die tollen Kostüme oder auf die Show. Wer hatte bereits eine Dämonen-Nonne vor sich stehen? Nichts, was jeder von sich behaupten könnte.
Abermals laut wurde es beim Auftritt von Mr. Xtreme, bekannt aus "Das Supertalent". Wer denkt Nadeln im Gesicht und eine Autobatterie an den Ohren wäre schon schmerzhaft genug, irrt sich. Denn der Freak holte sich jemanden aus dem Publilkum und zog diesen, auf einem Sessel sitzend, mit der Kraft seiner Zunge vorwärts. Alleine beim zusehen schmerzt der Mund. "Wir waren vor zwei Jahren auch schon bei der Show und sind total begeistert", erzählte uns Barbara. Ihr Freund wurde "Opfer" der Horrorclowns. Allgemein zeichnet sich unter den Gästen ein Fanclub ab. Mit der Horror-Show hat man sich in der Landeshauptstadt wohl bereits einen Namen gemacht. Es ist aber auch eine nette Abwechslung zu herkömmlichen Zirkus-Vorstellungen.

Zur Sache

Sie wollen testen, wie strapazierbar Ihre Nerven sind? Horror zählt zu ihrer Leidenschaft?
Vom 12. bis 15. Oktober können Sie noch in die Welt des Grauens eintauchen. Donnerstag bis Samstag startet die Show um 20 Uhr, Sonntag um 19 Uhr.

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