16.01.2018, 11:36 Uhr

Landtagswahl 2018: Top Themen im Bezirk sind die Öffis

Auch das Projekt "Kulturhauptstadt 2024" ist Thema. (Foto: Wikipedia/Collage: Fischer)

Die Landtagswahl steht vor der Tür. Zeit für die Politiker, 'Wünsche' zu äußern und Projekte hervorzuheben.

BEZIRK (bw). Am 28. Jänner ist es so weit - die Landtagswahlen stehen an. Die Bezirksblätter fragten vorab bei den Parteien nach, mit welchem Wahlergebnis die Politiker zufrieden wären und welches Projekt die neue Landesregierung im Bezirk St. Pölten vorrangig umsetzen sollte.

Leistbares Wohnen

"Ich wünsche mir, dass die FPÖ bei dieser Landtagswahl so deutlich an Stimmen zulegen kann, dass wir wieder in die Landesregierung einziehen", so Erich Königsberger, Bezirkssprecher der FPÖ St. Pölten. Für ihn haben mehrere Projekte Priorität - "vorrangig leistbares Wohnen". "Das heißt, eine Mietobergrenze von max. 500 Euro einführen, ausreichende ärztliche Versorgung in den ländlichen Regionen wieder herstellen und die Sicherstellung von genügend Pflegeplätzen durch Aus- und Neubau von Pflegeheimen", erläutert er.

Mehr Kinderbetreuungsplätze

Michael Pinnow, Bezirkssprecher der Grünen, möchte keine Prognose über ein Ergebnis abgeben. Welche Projekte umgesetzt werden sollten, weiß er jedoch genau: "Im Wahlkampf geht es uns um Artenschutz und Menschenschutz, Naturschutz, Klimaschutz. Ebenso um ein Miteinander in der Gesellschaft. Regional sind im Bezirk der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel (verstärkte Busverbindungen in die Regionen), ein klares Nein zur S34 und mehr Kinderbetreuungsplätze - mein Herzensthema als Vater."

Stärkung der Öffis

"Jede Stimme, die wir im Vergleich zur letzten Landtagswahl dazugewinnen können, wäre ein Erfolg", so Kathrin Schindele von der SPÖ St. Pölten. Weiters erklärt sie: "Je mehr Wähler sich am 28. Jänner für die SPÖ entscheiden, desto gestärkter wird die Sozialdemokratie nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses in der neuen Landesregierung agieren können." Folgende Projekte haben für sie Priorität: "Das Vorantreiben des Projektes Kulturhauptstadt 2024 und zum anderen ist eine Stärkung der öffentlichen Verkehrsmittel in und um St. Pölten ein absolutes Muss."

Kulturhauptstadt 2024

"Wir wollen selbstverständlich mit Abstand stärkste Kraft im Land und jedenfalls die stärkste Landespartei in Österreich werden", so Bezirksparteiobmann der ÖVP, Martin Michalitsch. Auch für ihn hat das Projekt „Europäische Kulturhauptstadt 2024 in Sankt Pölten“ Vorrang. "St. Pölten hat in den letzten Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen. Nun geht es darum, die nächsten Schritte zu setzen und internationales Niveau zu erreichen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass auch die umliegenden Regionen des Bezirks einbezogen werden."

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