25.10.2016, 13:22 Uhr

Perfekte Partner mit kalter Schnauze

(Foto: Rettungshunde Niederösterreich)

Übung der Freiwilligen Feuerwehr Michelbach und Rettungshunde NÖ

MICHELBACH (red). Ein Verkehrsunfall, eingeklemmte und vermisste Personen, auch die diesjährige gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehr Michelbach und der „Rettungshunde Niederösterreich“ wurde wieder spannend gestaltet.

Das Szenario

Ein Auto geriet in den frühen Morgenstunden auf der Bundesstraße ins Schleudern und prallte am Waldrand gegen einen Baum. Die verständigte FF Michelbach fand eine eingeklemmte Person im Auto vor. Diese berichtete von vier weiteren Erwachsenen, die, scheinbar unter Schock stehend, das Auto verlassen hätten und in den Wald gelaufen wären. Ob verletzt oder nicht, konnte der Eingeklemmte nicht sagen.
Feuerwehrkommandant OBI Franz Bayerhofer informierte daraufhin die Leiterin der Rettungshunde NÖ Karin Kuhn und forderte die Flächenhunde zur Suche an.
Noch während die Feuerwehrleute das Fahrzeug aufschnitten und den Verletzten befreiten, trafen die Hundeteams und Helfer bereits am Unfallort ein.
Die Einsatzleitung der RH NÖ koordinierte rasch die jeweiligen Teams. Geländepläne wurden ausgedruckt, Funkgeräte verteilt, Einsatzrucksäcke geschultert und die Flächenhunde auf ihren Einsatz vorbereitet.
Gemeinsam starteten die, zuvor in Gruppen eingeteilten, Hundeteams und Mitglieder der Feuerwehr die Suche. Rasch wurden alle abgängigen Personen gefunden, erstversorgt und ihre jeweilige Position an die Einsatzleitung der RH NÖ per Funk bekannt gegeben.

Wirksame Zusammenarbeit

In nur siebzehn Minuten konnten die Teams ihre Aufgabe erfolgreich beenden, wie Bürgermeister Hermann Rothbauer anschließend in seiner Ansprache zufrieden feststellte. Weiters betonte er die Wirksamkeit der Zusammenarbeit verschiedener Organisationen Das Ziel aller sei es Leben zu retten und die gemeinsame Unterstützung erhöhe die Erfolgsquote.

Zur Sache:

Der ehrenamtliche Verein Rettungshunde Niederösterreich steht rund um die Uhr für die Bevölkerung abrufbereit, wenn eine Person vermisst wird. Anhand eines Geruchsträgers (z.B. ein TShirt) wird versucht die Spur des vermissten zu Verfolgen. Auf diesem Bereich der Suche, dem sogenannten Mantrailing, sind Rettungshunde Niederösterreich Vorreiter seit über 10 Jahren in Österreich. Kommt es dann zu einer Flächensuche, so arbeiten diese mit anderen Organisationen zusammen, um hier, zusätzlich zu deren Flächensuchhunden, ein noch größeres Gebiet abdecken zu können.
Haben Sie Fragen oder benötigen mal die Hilfe, sie sind rund um die Uhr erreichbar unter 0664-8440100 oder 0664-8440101. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.rettungshunde.eu.
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