08.11.2017, 14:33 Uhr

Premiere: Blutiger Horror im Egon

Rockwein Winzer Maxl Graf, Egon Betreiber Hennes Beitl und Produzent Emsch Schneider stossen mit FEAST WINE an. (Foto: Klaus Klemens)

Der Dienstagabend war nichts für schwache Mägen, denn bei der Premiere von 'Blood Feast' floss massig Blut.

ST. PÖLTEN. Passend zur Gruselnacht an Halloween wurde im EGON der Horrorfilm 'Blood Feast' (die Bezirksblätter berichteten) präsentiert. Redakteurin Bianca Werilly fragte bei Produzent Emsch Schneider aus St. Pölten nach, wie der schaurige Abend verlief. Horror-Freaks kamen dabei vollends auf ihre Kosten.

Bezirksblätter: Weißt du, wie viele Gäste da waren, um den Film zu sehen?
Emsch Schneider: Wir hatten wegen des Wetters das Screening im Keller und der war komplett voll. Es müssten so um die 70 Leute gewesen sein.
Wie fühlte es sich an, den Film nach so langer Zeit zu präsentieren?
Ich war vorab etwas nervös, da das Event doch in der Stadt war, wo ich wohne und viele bekannte Gesichter dabei waren. Doch nachdem ich die ersten Reaktionen gehört hatte und die Schreck- und Lachmomente funktioniert haben, fiel die Anspannung ein wenig.

Kanntest du die fertige Version von Blood Feast bereits, oder war es für dich ebenfalls eine Premiere?
Ich hatte den Film das erste Mal als Workprint gesehen und danach gemeinsam mit dem Regisseur noch am Handlungs- und Spannungsaufbau gefeilt. Danach kam noch der finale Sound hinzu und dann konnte ich den Film ein paar Tage zuvor noch im Megaplex Kino in Linz-Pasching im Rahmen des Fright Nights-Festivals auf großer Kinoleinwand sehen.

Wie würdest du die Reaktionen des Publikums beschreiben? Gab es viele Schreckmomente?
Der Filmgeschmack der Leute ist ja immer sehr individuell. Ich konnte nach dem Konzert von Chris Curtis' Los Demonios noch mit einigen Besuchern quatschen, die Fragen zum Dreh hatten. Die am meisten gestellte Frage des Abends war, aus welchem Material die Eingeweide und Organe waren, die die Hauptdarsteller im Film gegessen hatten. (lacht) Nach dem Film und dem Applaus, der beim Abspann folgte, war die Anspannung dann komplett gelöst und die vielen positiven Meinungen haben mein gutes Gefühl dann bestätigt.
Ich denke mal, das Event war ein voller Erfolg und der Betreiber des Lokals, Hennes Beitl, hat sich wirklich ins Zeug gelegt, um das Filmerlebnis im EGON mit passenden Speisen, Getränken und frischem Popcorn abzurunden. Der eigens für den Abend kreierte Ramses-Burger und der Feast-Wine vom Rockwein-Winzer Maxl Graf kamen ebenfalls sehr gut an.

Danke für das nette Gespräch!
Von Bianca Werilly


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