21.07.2017, 16:34 Uhr

Schulkids in St. Pöltner Innenstadt mit Umbringen bedroht

Einer der Täter untermauerte seine Drohung unmissverständlich mit einem Messer. (Foto: Monkeybusiness/panthermedia.net)

Drei Täter ausgeforscht, die Ermittlungen nach zwei unbekannten sind noch im Gange.

ST. PÖLTEN / LILIENFELD (red). In der Zeit von Mitte Februar bis Anfang März 2017 beraubten fünf Männer im Stadtgebiet von St. Pölten ein minderjähriges Mädchen und einen minderjährigen Burschen aus dem Bezirk Lilienfeld.


Canabiskraut in Rucksäcken gesucht

Die Beschuldigten, 18, 19 und 20 Jahre alt, sowie zwei noch unbekannte Täter, kreisten die Opfer auf ihrem Weg zur Schule ein, rissen ihnen gewaltsam die Rucksäcke vom Körper und durchsuchten diese nach Canabiskraut.
Nachdem sie keine Drogen fanden, forderten sie von den Jugendlichen unter Androhung von Gewalt Bargeld, einer der Täter untermauerte diese Drohung mit einem Messer welches er unmissverständlich in der Hand hielt.

Zwei Täter sind noch unbekannt

Die Jugendlichen händigten aus Angst das Geld aus und wurden abermals mit dem Umbringen bedroht, falls sie bei der Polizei die Anzeige erstatten würden. Trotz einer erheblich verspäteten Anzeige bei der Polizei, gelang es Beamten der Polizeiinspektion Lilienfeld in Zusammenarbeit mit Beamten des Stadtpolizeikommandos St. Pölten, in kriminalistischer Kleinarbeit, drei der fünf Täter auszuforschen.
Die Beschuldigten sind teilweise geständig und wurden der Staatsanwaltschaft St. Pölten zur Anzeige gebracht. Die Ermittlungen nach den zwei unbekannten Tätern sind noch im Gange.

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