09.10.2017, 14:54 Uhr

Schulmilch: Regionales für die Kids

Johannes Bertl und Gregorio Méndez Moreno in der Volksschule Wagram. (Foto: Jaklitsch)

Wilhelmsburger Hoflieferanten versorgen Schulen mit Milch. Neu: enge Kooperation mit Fairtrade Österreich.

WILHELMSBURG. Beim Event anlässlich des 18. Schulmilchtages vergangenen Donnerstag in der Volksschule Wagram war neben politischen Gästen auch Gregorio Méndez Moreno, Fairtrade-Bio-Kaffeebauer aus Mexiko, zu Gast. Er brachte den Kindern einen Überblick über die Kaffeeernte näher und erzeugte somit Verständnis für die Arbeit der Bauern im globalen Süden. Ziel der Wilhelmsburger Hoflieferanten war und ist es, Schokolade, Kaffee, Bananen, Orangen und weitere Produkte des globalen Südens, die für uns alltäglich sind, nicht als „Supermarkt-Ware“ wahrzunehmen, sondern die Lebensmittel mit ihren Herkunftsländern und ihren Produktionsabläufen zu verstehen.

Früchte aus der Region

„Schulklassen können auf unseren Hof kommen, um hautnah mitzuerleben, worauf in der Kuhhaltung geachtet werden muss, und welchen Prozess es von der Kuh bis zur fertigen Milch im Schulmilchbecher braucht", so Johannes Bertl, Geschäftsführer der Wilhelmsburger Hoflieferanten. Die Volksschule Wagram wird seit vielen Jahren mit der regionalen Schulmilch beliefert. Seit 2013 haben die Wilhelmsburger Hoflieferanten auch regionale Fruchtjoghurts im Sortiment, bei denen auf heimische Früchte geachtet wird, und somit ausschließlich Marillen, Erdbeeren und Dirndln aus Niederösterreich in die Joghurts gelangen.
„Die regionalen Obstbauern Strohmaier (Erdbeeren), Reisinger (Wachauer Marille) und Frank (Dirndl) – alle kommen aus NÖ– zählen in diesem Projekt zu unseren wichtigsten Partnern. Da wir einen Beitrag zur Entwicklung der Länder des globalen Südens leisten möchten, sind wir seit dem heurigen Schuljahr in einer engen Kooperation mit Fairtrade Österreich. Auch wenn unsere Abnahmemenge des Kakaopulvers im weltweiten Vergleich eher gering ist, so ist es uns dennoch wichtig, ein Zeichen zu setzen und auch Kinder mit Hilfe unserer Produkte auf unfaire Preise und ungerechte Verteilung hinzuweisen“, so Johannes Bertl.

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