25.10.2017, 14:05 Uhr

St. Pölten: Studienjahr an der Philosophisch Theologischen Hochschule eröffnet

Eröffnungsgottesdienst an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten mit Bischof Klaus Küng, Weihbischof Anton Leichtfried und Rektor Josef Kreiml. (Foto: Wolfgang Zarl)
ST. PÖLTEN (red). Mit einem Gottesdienst startete die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten (PTH) ins neue Studienjahr. Da viele Menschen ohne Bezug zu Gott unterwegs seien, habe die Hochschule die „dringliche Bedeutung, Orientierung zu geben“, sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt. Er erinnerte an die großen Gefahren und Sackgassen für die Menschheit, so würden die Europäer Milliarden für Drogen ausgeben.

Hochschule: Rüstzeug für Sendung der Kirche

Daher erwarte er sich von der Hochschule die Vermittlung solider Theologie, die sich auch den Problemen der Menschheit zuwende und auf den Grund geht. Gleichzeitig solle es auch Angebote für das geistliche Leben geben. Die Hochschule müsse außerdem das Rüstzeug für die Sendung der Kirche mitgeben. Wichtig sei ihm weiters, dass die PTH an der Neuevangelisierung mitwirke, dafür sei die Orientierung an der Praxis wichtig.

120 Studierende

PTH-Rektor Josef Kreiml freute über die „große Wertschätzung“ von Bischof Küng für die Hochschule. Diese habe zuletzt mit der Religionspädagogik einen neuen Schwerpunkt gesetzt, außerdem habe die Bildungseinrichtung neue Kooperationen geschaffen: etwa mit der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Krems oder mit der Hochschule in Heiligenkreuz. Die Hochschule in St. Pölten sei bedeutsam für die Glaubensverkündung. Diese geschehe natürlich gerade auch in den Familien oder in den Pfarren, aber an der Hochschule beschäftige man sich intensiv mit den Quellen – wie der Heiligen Schrift oder den Kirchenvätern - des Glaubens. Ziel sei es, tiefer in den Glauben einzudringen. 120 Studierende sind derzeit an der PTH inskribiert.

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.