23.01.2018, 08:32 Uhr

Universitätsklinikum Haus C: Die ersten Einblicke

Modern, groß und hell: Das neue Haus C. (Foto: Werilly)

Seit Montag läuft der Testbetrieb - ab 15. März die offizielle Inbetriebnahme

ST. PÖLTEN (bw). Hell, groß und modern: Das ist das neue Haus C des Universitätsklinikums St. Pölten. Noch vor der offiziellen Inbetriebnahme am 15. März konnten geladene Gäste vergangenen Freitag die futuristisch ausgestatteten Räume besichtigen. Die Patienten, welche im Nebengebäude das Bett hüten mussten, konnten via Fernseher live beim Festakt dabei sein, dem unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Erster Präsident des österreichischen Nationalrates, Wolfgang Sobotka, beiwohnten.

Viel Tageslicht vorhanden

Auf sieben Ebenen mit knapp 60.000 m² sind unter anderem zwei Tiefgeschoße, welche rund 250 Parkplätze bieten, entstanden. In den Untergeschoßen befinden sich außerdem noch die Mitarbeitergarderobe und ein großzügiger Fahrradabstellplatz.

Das Erdgeschoß besteht aus Notfall- und Unfallzentrum, einem zentralen Ambulanzbereich und den klinischen Instituten für medizinische Radiologie und physikalische Medizin. Auch die Bäckerei Hink hat im Erdgeschoß ihren Sitz und bietet regionale Produkte an. In der darüberliegenden Ebene befinden sich die beiden hausinternen klinischen Institute für Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene und Mikrobiologie. Ebene 2 beinhaltet den Zentral-OP Gruppe C mit angeschlossenem Aufwachbereich sowie drei Intensivstationen mit je 12 Betten. Die Operationsebene erstreckt sich auf 4.000 Quadratmeter.

In den drei darüberliegenden Ebenen befinden sich annähernd idente Bettentrakte für die klinischen Abteilungen: Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Herzchirurgie und Neurochirurgie. Es stehen Zwei- und Vierbettzimmer zur Verfügung, welche rollstuhlgerecht eingerichtet wurden. Trennfaltwände können auf Wunsch den Sichtschutz und die Privatsphäre gewährleisten. Die Räume sind klimatisiert und bieten viel Tageslicht, was laut Klinikleitung "die Arbeitsqualität verbessert und gut für die Patienten ist".
Als oberste Ebene stellt der Hubschrauber-Landeplatz mit direkter Anbindung an das Notfall- und Unfallzentrum eine schnellstmögliche Versorgung der Patienten sicher.

Zur Sache

• 1.694 Räume auf sieben Ebenen
• Bruttofläche rund 22.500 m²
• zwei Tiefgeschoße mit rund 250 Parkplätzen
• keine Budgetüberschreitung (237,3 Millionen Euro)
• Firma Schmid AG benötigte zum Streichen 76 Tonnen Farbe.

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