14.06.2017, 11:51 Uhr

NFB Geschäftsbericht: 22 Mio. Euro Bildungs- und Forschungsförderung im Jahr 2016

Sankt Pölten: NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. |

NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) präsentiert Geschäftsbericht – Grundlagenforschung, Hochschulförderung und Förderung des Interesses für

Naturwissenschaften bei Jugendlichen waren Schwerpunktthemen 2016

Die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB), 100%-ige Tochter des Landes Niederösterreich und zuständig für die Förderung und Weiterentwicklung der Forschungslandschaft und des tertiären Bildungswesens in NÖ, veröffentlichte am 14. Juni ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2016. In Abstimmung mit dem Land NÖ flossen demnach € 20.069.686 in die Bildungsförderung und € 2.235.772 in die Forschungsförderung. Gefördert wurden u.a. 7.997 FH-Studienplätze, 69 FH-Studiengänge, 3 Stiftungsprofessuren, 568 Stipendien und 2 Wissenschaftspreise. Darüber hinaus führte die NFB Projekte wie „Science goes School“ und „Unternehmen entdecken“ durch, mit denen das Interesse für Naturwissenschaften und Technik bei Kindern und Jugendlichen erfolgreich gesteigert werden konnte.

Kontinuierliche Weiterentwicklung des Forschungs- und Hochschulstandorts NÖ

„Im Jahr 2016 hat die NFB mit einer Vielzahl von Maßnahmen und Projekten entscheidende Beiträge zur Weiterentwicklung des Forschungs- und Hochschulstandortes Niederösterreich geleistet. Der Geschäftsbericht 2016 der NFB dokumentiert dies in eindrucksvoller Weise,“ sagt Dr. Franz Delapina, Geschäftsführer der NFB.
Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, Vorsitzender des Aufsichtsrates der NFB, betont die Bedeutung der NFB für die Grundlagenforschung: „Aus dem breiten Spektrum der Leistungen der NFB möchte ich vor allem die Förderung der Grundlagenforschung in NÖ durch die von der NFB durchgeführten jährlichen Life Science und Science Calls hervorheben. Sie sind mittlerweile eine substantielle Finanzquelle und Leistungsansporn für alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Sektoren geworden.“

Grundlagenforschung in Niederösterreich zu Gesundheitsthemen und zur Ressource und Lebensgrundlage Wasser

Im Bereich der Grundlagenforschung förderte die NFB im Jahr 2016 sieben Projekte aus dem Life Science Call 2015 mit insgesamt zwei Millionen Euro. Dazu zählten u.a. Forschungsprojekte zur Verbesserung der Gehirnverteilung von Arzneistoffen, zu den immunregulatorischen Fähigkeiten von Stammzellen und zur besseren Erkennung von Tumoren durch neue Analysemethoden.
Im 2015 erstmals ausgeschriebenen Science Call förderte die NFB im Vorjahr vier Projekte zum Thema „Ressource und Lebensgrundlage Wasser“ mit insgesamt 800.000 Euro. Künftig sollen durch den „Science Call“ Anstellungen von Dissertantinnen und Dissertanten an Niederösterreichischen Forschungseinrichtungen gefördert werden.

Förderung des tertiären Bildungswesens durch studienplatzbezogenes Fördermodell, Stiftungsprofessuren, Stipendien und „Wissen schaf[f]t Zukunft Preis“

Im Geschäftsbereich der Förderung des tertiären Bildungswesens wickelt die NFB über das studienplatzbezogene Fördermodell die Fachhochschulförderung des Landes Niederösterreich ab. Zusätzlich dazu führt die NFB die Förderung von akkreditierten Studiengängen im Bereich der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe an den Fachhochschulen in Niederösterreich durch und ist Schnittstelle zwischen den Fachhochschulen als Fördernehmerinnen und dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) als Fördergeber. Im Kalenderjahr 2016 förderte die NFB an den Fachhochschulen insgesamt 7.997 Studienplätze, davon rund 1.250 im Bereich der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe. An der Fakultät für Gesundheit und Medizin der Donau-Universität Krems (DUK) förderte die NFB zudem die beiden Stiftungsprofessuren „Tissue Engineering und Regenerative Medizin“ und „Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie“.
Stipendien finanzierte die NFB u.a. für Studierende der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Form von Sozial- und Leistungsstipendien. Der seit 2014 von der NFB vergebene „Wissen schaf[f]t Zukunft Preis“ hebt als Nachwuchspreis die wissenschaftliche Leistung von jungen Personen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere hervor und steigert damit die Motivation für die weitere Beschäftigung im jeweiligen Wissensgebiet. Im Jahr 2016 widmete sich der Preis der Stoßrichtung „Natur-Kultur-Lebensqualität“.

Steigendes Interesse für Naturwissenschaften und Technik bei Kindern und Jugendlichen in Niederösterreich

Die NFB fördert Maßnahmen unterschiedlicher Träger in NÖ, die auf die Steigerung des naturwissenschaftlich-technischen Interesses von Kindern und Jugendlichen vom Vorschulalter bis zur Matura abzielen. Darüber hinaus führt die NFB selbst die Projekte „Unternehmen entdecken“ und „Science goes School“ durch.
Das Projekt „Unternehmen entdecken“ für 6- bis 15-Jährige war 2016 ein großer Erfolg. Vier neue Unternehmen wurden bereits 2016 in das Projekt aufgenommen, im Jahr 2017 werden weitere Unternehmen für das Projekt akquiriert. Mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an AHS und BHS in Niederösterreich für Wissenschaft und Forschung zu interessieren und zu begeistern, betreibt die NFB das seit neun Jahren laufende Projekt „Science goes School“. Die bisherigen Angebote – Vorträge, Exkursionen, Experimente und Studienberatung – wurden 2016 um ein kombiniertes Vortrag-Workshop-Modul erweitert. Mit 47 Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Fachgebieten wurden im Vorjahr rund 2.050 Schülerinnen und Schüler von 13 Allgemeinbildenden und 17 Berufsbildenden Höheren Schulen in Niederösterreich erreicht.

Symposion Dürnstein – Dialogplattform für Philosophie, Politik und Religion als fixer Treffpunkt etabliert

2016 wurde das Symposion Dürnstein zum dritten Mal von der NFB organisiert. Das Symposion bietet eine Dialogplattform für Philosophie, Politik und Religion zu einem variablen Leitthema unter Beteiligung von (internationalen) Referentinnen und Referenten und einem interessierten Publikum. Thema des Symposions Dürnstein 2016 war „Vertrauen in unsicheren Zeiten. Optionen für die Zukunft“.

Weitere Informationen: www.nfb.at.
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