06.07.2017, 08:26 Uhr

„get together“ der NÖ Abfallwirtschaft in St. Pölten

St. Pölten/Land: Elisabeth Punesch (Land NÖ), LAbg. Bgm. Anton Kasser (Präsident NÖ Umweltverbände), Johann Freiler, MMSc (Amtsleiter GVU St. Pölten) und LH-Stv. Stephan Pernkopf (Foto: NÖ Umweltverbände / Robert Herbst)

Rückschau auf 2016 und Ausblick in die Zukunft

ST. PÖLTEN (red). Am Dienstag den 27. Juni trafen sich in St. Pölten zahlreiche Vertreter der NÖ Abfallwirtschaft im NÖ Landhaus zum „get together – Abfallwirtschaft Niederösterreich 2017“.
In Anwesenheit von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf wurden eingangs die niederösterreichischen Abfallwirtschaftsdaten für 2016 präsentiert: Einhergehend mit dem Bevölkerungswachstum ist zwar auch das Abfallaufkommen gestiegen, allerdings konnte ein Rückgang der Rest- und Sperrmüllmengen verzeichnet werden. Große Zuwächse gab es hingegen beim Grünschnittanfall (plus 20 Prozent) sowie bei den gesammelten Alttextilien, Nichtverpackungsmetallen und beim Altholz (jeweils mehr als 10 Prozent plus).
Die Abfall-Trennquote konnte somit erfreulicherweise wieder gesteigert werden: von 65 Prozent im Jahr 2015 auf 66 Prozent im Jahr 2016!

Neben den Urkunden mit den jeweiligen Abfalldaten für 2016, die jedem anwesenden NÖ Umweltverband von Stephan Pernkopf und dem Präsidenten der NÖ Umweltverbände LAbg. Bgm. Anton Kasser überreicht wurden, wurden drei NÖ Umweltverbände für ihre besonderen Bemühungen um das CAF Qualitätsmanagementzertifikat (Common Assessment Framework) vor den Vorhang geholt.

Neben wichtigen Zahlen und Fakten aus dem Jahr 2016 wurden auch interessante Projekte des Zeitraumes präsentiert:
So wurde der aktuelle NÖ Abfallwirtschaftsplan für 2016 – 2020 mit seinen Schwerpunktthemen beleuchtet.
Vorgestellt wurde auch die noch bis Ende 2019 laufende Kampagne „wir halten NÖ sauber – drive against litter“, die sich an jugendliche Niederösterreicher/Innen ab 16 Jahre und hier speziell an Fahrschüler/Innen wendet. Ziel der Aktion ist die bewusste Sensibilisierung für das Thema „Wegwerfen aus dem Autofenster“.

Abschließend wurde auf kommende Aktionen wie die bundeseinheitliche Restmüllanalyse hingewiesen. Diese wird Aufschluss über Wert- und Schadstoffe im Restmüll geben und noch gezieltere Aktionen zum Thema Trenndisziplin ermöglichen.
Interessant auch ein neues Projekt zur Lebensmittelabfallvermeidung: Tafelboxen und Kuchenboxen sollen Festbesucher/Innen dazu animieren, Speise- und Buffetreste mitzunehmen. Motto: Übrig gebliebene Speisen mitzunehmen soll ‚in‘ werden!
Verstärktes Augenmerk wird in naher Zukunft auf serviceorientierte und nachhaltige Ressourcenwirtschaft gelegt werden: Bisherige Altstoffsammelzentren sollen zu regionalen, modernen Wertstoffzentren weiterentwickelt werden. Gemeindekooperationen, bestens geschultes Personal, bürgerfreundliche Öffnungszeiten sowie optimierte Flächendeckung sollen die Eckpfeiler der Weiterentwicklung sein. Diesen Grundätzen entsprechend sollen zukünftig höhere Förderungen möglich sein.

Einen tollen Beitrag zur Veranstaltung lieferte der Gastreferent Roman Szeliga, Facharzt für Innere Medizin, Mitbegründer des Vereins „CliniClowns“ und Zauberkünstler mit seinem Vortrag „Humor im Business“.

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.