16.08.2016, 09:04 Uhr

NÖAAB-Bezirk St. Pölten zur Halbjahresbilanz: Einsatz für Arbeitnehmer hat sich ausgezahlt

NR Fritz Ofenauer, LAbg. Martin Michalitsch, LAbg. Bettina Rausch, NÖAAB Bezirksobmann Bgm. Kurt Wittmann (Foto: privat)

Steuerreform, Kinderbetreuungsgeld, Ausbildungspflicht, Beschäftigungspakt, flexible Arbeitszeit und Reform der Mindestsicherung

ST. PÖLTEN (red). Der NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund kann eine erfolgreiche Halbjahresbilanz ziehen. Die rund 600.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich haben mit dem NÖAAB seit mehr als 70 Jahren einen starken Partner in Bund, Land und Gemeinde. „Die Erfolge der vergangenen Monate sprechen für sich: Steuerreform ab Jänner 2016, Reform des Kinderbetreuungsgeldes, Ausbildungspflicht bis 18 Jahre, Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping, ein 587,5 Millionen Euro schwerer Beschäftigungspakt, der mehr als 100.000 Menschen hilft, in Beschäftigung zu kommen und weitere Reformen bei der Mindestsicherung. Der NÖAAB zeigt: Wir haben das Ohr beim Bürger. Wir wissen, was es bedeutet, Politik für und mit den Menschen zu machen“, betont NÖAAB-Bezirksobmann Kurt Wittmann

Gerade bei der Reform der Mindestsicherung zeigt sich immer wieder aufs Neue: die Vorstellungen des NÖAAB sind richtig. „Erst vor kurzem hat Landesobmann Bundesminister Wolfgang Sobotka die Forderungen des NÖAAB bekräftigt und neben der Deckelung der Mindestsicherung bei 1.500 € Geldleistungen pro Haushalt und der Mindestaufenthaltsdauer für den vollen Bezug von 5 Jahren auch den Vorschlag nach gemeinnütziger Arbeit für Mindestsicherungsbezieher in die Diskussion eingebracht. Hier haben wir klar für diese Reform Stellung bezogen und werden uns intensiv in die Verhandlungen einbringen“, betont Bezirksparteiobmann LAbg. Martin Michalitsch.

Der NÖAAB hat sich in den letzten Monaten auch intensiv in die Debatte um eine Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit eingebracht. Gerade weil immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst Verantwortung für ihre Arbeitszeit übernehmen wollen, braucht es einen neuen Zugang zur Regelung der Arbeitszeit. „Klar ist für uns, dass wir die Arbeitszeit nicht aushebeln wollen. Es braucht aber eine gute Balance zwischen Schutz und Eigenverantwortung. Gerade im Arbeitsleben ändern sich immer wieder Anforderungen an die eigene Arbeitszeit, wenn wir zum Beispiel an Weiterbildung, an die Gründung einer Familie, an eine Auszeit oder Krankheit denken. Als Arbeitnehmerbund wollen wir hier mit der Idee der Öffnungsklausel im Arbeitszeitgesetz für bestimmte Branchen, Möglichkeiten für eigenverantwortliche Arbeitnehmer schaffen und in Einklang mit Schutzbestimmungen für schwache Arbeitnehmer bringen“, so NÖAAB Landesobmannstv. LAbg. Bettina Rausch und NR Fritz Ofenauer.
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