09.04.2017, 11:22 Uhr

Schweizer Sonnenschutz erobert von St. Pölten aus den Osten

Seit 25 Jahren ist Stobag am Standort Radlberg angesiedelt. (Foto: Privat)
ST. PÖLTEN (red). Der Schweizer Anbieter von Sonnen- und Wetterschutzsystemen der Premium-Klasse STOBAG will von St. Pölten aus den Export in 25 Länder östlich von Österreich vorantreiben. Das erklärte der CEO der STOBAG Österreich GmbH, Markus Horvath, bei der Eröffnung des neuen Schauraumes am STOBAG Österreich-Standort in St. Pölten-Unterradlberg.

Rund 350.000 Euro sind in den Schauraum mit knapp 500 Quadratmetern Fläche und in ein damit verbundenes Trainingszentrum für die Handelspartner investiert worden. „Wir haben das alles zu 100 Prozent mit regionalen Firmen gemacht“, sagte Horvath mit Stolz auf die gelungene Innovation. Der Standort in Niederösterreich ist seit kurzem auch das Logistik-Zentrum der STOBAG für Zentral- und Südeuropa. Horvath und seine derzeit 15 Mitarbeiter stehen vor der Herausforderung, von St. Pölten aus in den nächsten zehn Jahren Exportmärkte in 25 Ländern zu entwickeln bzw. zu erobern.

Schon jetzt gebe es Handelspartner in Tschechien und in Russland. Das St. Pöltner STOBAG-Team hat darüber hinaus Länder wie Israel oder Abu Dhabi im Visier, aber auch Griechenland, die Türkei oder zentralasiatische Länder, wie Usbekistan. Erst vor kurzem ist von St. Pölten aus ein Hotel-Projekt auf den Malediven mit STOBAG-Sonnenschutz-Systemen bestückt worden.

Das Schweizer Unternehmen gibt es seit 50 Jahren, seit 35 Jahren sind STOBAG-Produkte in Österreich präsent. Seit nunmehr 25 Jahren ist STOBAG Österreich am Standort Radlberg angesiedelt. Zu diesem Jubiläum stellte sich auch St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler als Gratulant ein.

„Der Erfolg Ihres Unternehmens ist auch ein Erfolg für die Stadt und eine Bestätigung für unseren Weg“, so Stadler. Es seien nicht nur die guten Verkehrsverbindungen und die ausreichend vorhandenen Flächen, die für St. Pölten als Wirtschaftsstandort sprechen. Die Landeshauptstadt könne zudem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und gut ausgebildeten jungen Menschen – etwa aus der HTL – punkten. Stadler unterstrich außerdem die Bedeutung von Schauräumen: „Die Kunden wollen gerade im Internet-Zeitalter die Produkte auch selbst sehen und anfassen, speziell wenn es sich um ein Programm in der Premium-Liga handelt.“

Die STOBAG-Systeme werden in der Schweiz gefertigt und in Österreich über 120 bis 130 Fachhändler – großteils langjährige Partner – verkauft. Weltweit sind im STOBAG-Konzern rund 700 Mitarbeiter beschäftigt. STOBAG Österreich möchte ein Leitbetrieb in der Region werden und nächstes Jahr auch schon eigene Lehrlinge als Sonnenschutztechniker am Standort Unterradlberg ausbilden.

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