Preblauer Mineral und Heilwasser

Kirche von Prebl
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Ein Abstecher nach Prebl........
Die drei Quellen entspringen dem Schiefergestein im Bereich der Saualpe. Die Wässer kommen mit quelleigener Kohlensäure an die Oberfläche.
Die wichtigste Quelle ist die Paracelsus-Quelle in 828 m Seehöhe mit einer Schüttung von 5,7 Litern pro Sekunde.
Verwendet wird das Wasser besonders bei katarrhisch-entzündlichen Erkrankungen des Nierenbeckens und der Harnblase, bei Magen- und Darmerkrankungen, bei Diabetes und bei katarrhischen Erkrankungen der Atemwege.

Durch Münzfunde weiß man, dass schon Römer und Kelten die positive Wirkung des Wassers aus Kärnten schätzten und sich an den Preblauer Quellen erfrischten.
Bereits 1233 wurde das Wasser im Auftrag der Bamberger Bischöfe in versiegelten Tonkrügen über die berühmte Kauffahrerstraße nach Franken geliefert.
1538 kennzeichnete der Arzt Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen Paracelsus, der das Wasser kennen und schätzen gelernt hatte, es mit den Worten "...mit trefflichen arzneiischen Kräften begabet".

Urkundlich erwähnt wird der "Preblauer Sauerbrunn" zum ersten Mal in einem Stiftsregister der Herrschaft Beyerhofen im Jahr 1575 und 37 Jahre später findet man die Quelle in einer Karte des Herzogtums Kärnten genau eingezeichnet.
Der Grundstein für die spätere Expansion wird Mitte des 17. Jahrhunderts durch den Arzt Dr. Freisinger-Mistuzzi gelegt, der mit seinen "Lavanttaler Curen in Verbindung mit Preblauer Wasser" viele Patienten behandelte.

Alfons Lepej

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