Friesach
Abschied der letzten Dominikanerinnen

Bildunterschrift:
Feierten mit Schwester Emmanuela Hinterreiter (2. v. l. vorne) und Schwester Henrika Hauser Abschied: Generalpriorin Sr. Monika Zangerle (links), Joseph Lakkapamu, Leszek Zagoroswski, Josef Marketz, Benedikt Plank, Miroslav Váňa, Robert Wurzer und Bernard Grabowski (hinten von links)
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    Feierten mit Schwester Emmanuela Hinterreiter (2. v. l. vorne) und Schwester Henrika Hauser Abschied: Generalpriorin Sr. Monika Zangerle (links), Joseph Lakkapamu, Leszek Zagoroswski, Josef Marketz, Benedikt Plank, Miroslav Váňa, Robert Wurzer und Bernard Grabowski (hinten von links)
  • Foto: Caritas
  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

Die letzten beiden Schwestern des Dominikaner-Orden haben die Burgenstadt Friesach verlassen.

FRIESACH. 161 Jahre wirkte der Dominikaner-Orden in Friesach. Jetzt verlassen die Dominikanerinnen die Burgenstadt. Grund für den Abschied sind der Schwesternmangel und das Alter der bis jetzt in Friesach verbliebenen zwei Ordensfrauen. Beim Abschiedsgottesdienst für die Dominikaner-Schwestern Henrika Hauser und Emmanuela Hinterreiter zitierte Caritasdirektor Josef Marketz in der Kapelle des Altenwohn- und Pflegeheimes den ehemaligen Bischof Egon Kapellari: "Unsere Gesellschaft wird ärmer, es wird kühler auf unseren Straßen werden, wenn nicht mehr Schwestern über diese gehen."

Schwester Monika Zangerle, die Generalpriorin der Union der Dominikanerinnen, dankte den Schwestern: "Man darf in großer Dankbarkeit an die Vorsehung und Führung Gottes Rückblick halten. Die Geschichte unserer Schwestern war eine sehr bewegte, verbunden mit großen Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen verschiedenster Art, auch mit großer Armut, aus der uns die Vorsehung Gottes immer wieder auf wunderbare Weise geholfen hat."

Über 160 Jahre Geschichte

Die Geschichte der Dominikanerinnen nahm ihren Anfang im Jahre 1858, als auf Ersuchen der Friesacher Stadtväter zehn Schwestern aus Lienz zur Erziehung der Mädchen in die Burgenstadt kamen. Im Laufe der Jahre entstand eine Schule, mit Internat. Sinkende Schülerzahlen, der Schwesternmangel und steigende Betriebs- wie Erhaltungskosten hätten 1987 dazu geführt, dass der Orden das Schul- und Internatsgebäude dem Kärntner Caritasverband übergeben hat, der es zu einem Alten- Pflege- und Behindertenheim umbauen ließ. Der fehlende „Schwestern-Nachwuchs“ und das Alter der in Friesach verbliebenen Ordensfrauen sind Gründe für den Abschied der Dominikanerinnen. Schwester Hyazintha Payerl hat bereits im August Kärnten verlassen.

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Feierten mit Schwester Emmanuela Hinterreiter (2. v. l. vorne) und Schwester Henrika Hauser Abschied: Generalpriorin Sr. Monika Zangerle (links), Joseph Lakkapamu, Leszek Zagoroswski, Josef Marketz, Benedikt Plank, Miroslav Váňa, Robert Wurzer und Bernard Grabowski (hinten von links)
Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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