Ländliches Wegenetz
Bauarbeiten beendet! Gurktaler Höhenstraße verbindet drei Gemeinden

Vertreter aus der Gemeinde-, Bezirks- und Landespolitik bei der offiziellen Eröffnung der Gurktaler Höhenstraße
  • Vertreter aus der Gemeinde-, Bezirks- und Landespolitik bei der offiziellen Eröffnung der Gurktaler Höhenstraße
  • Foto: Büro LR Martin Gruber
  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

Gurktaler Höhenstraße verbindet die Gemeinden Weitensfeld, Gurk und Mölbling miteinander. An der 21 Kilometer langen Straße wurde zehn Jahre gearbeitet.

GURKTAL. Zehn Jahre wurde gebaut, letzte Woche eröffnet: Die Gurktaler Höhenstraße verbindet die Gemeinden Weitensfeld, Gurk und Mölbling auf einer Strecke von über 21 Kilometern miteinander. Die Straße, die ein Projekt im Bereich ländliches Wegenetz ist, erschließt auf der gesamten Strecke 39 Höfe, 700 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und 1.350 Hektar Wald. 

Schotteranteil deutlich verringert

Sie ist nicht nur Verbindung zu den Anrainern, sondern wird auch für Transporte und von den Schulbussen genützt. Bei einer Sperre der B 93 Gurktal Straße ist sie zudem eine Umleitung durch die drei Gemeinden. Im Rahmen der 10-jährigen Bauarbeiten wurde auch der Schotteranteil von rund 10 Kilometern auf eine Strecke von nur 2,4 Kilometer (Abschnitt Bergwerksgraben) reduziert. Im Zuge der Bauarbeiten wurden Straßenabschnitte verbreitert, begradigt und entwässert. Außerdem wurde eine 8 Zentimenter dicke Asphaltschicht aufgetragen. Die Umsetzung wurde als Kooperationsprojekt zwischen Agrarbauhof des Landes Kärnten und dem Friesacher Straßanbauamt durchgeführt.

Kosten: 2,36 Millionen Euro

"Es war eines der größten Wegprojekte im Bezirk St. Veit in den letzten zehn Jahren. Über ein Million Euro hat das Land Kärnten daher in die Gurktaler Höhenstraße investiert, um eine zeitgerechte und sichere bergseitige Verbindung zwischen den drei Gemeinden zu schaffen", betont Landesrat Martin Gruber. Von den Gesamtkosten über 2,36 Millionen Euro hat das Land 1,1 Millionen Euro, also fast die Hälfte beigesteuert. Der Rest wurde von den drei Gemeinden getragen. Der geplante Anteil der Anrainer über 5 Prozent der Investitionssumme wurde vom Land Kärnten übernommen.

"Ob Fahrten zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt, die Erreichbarkeit mit Rettung und Feuerwehr, die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben, die Bewirtschaftung der ländlichen Gebiete – für all das ist das ländliche Wegenetz eine Grundvoraussetzung", so Martin Gruber.

Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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