Beamter aus dem Bezirk angezeigt

Wirbel im Wald: Der Forstbeamte soll Werkzeuge entwendet haben
  • Wirbel im Wald: Der Forstbeamte soll Werkzeuge entwendet haben
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Forstbeamter soll alte Werkzeuge entwendet haben. Staatsanwaltschaft prüft den Fall.

Viele Freunde scheint der Beamte nicht unter den Waldbesitzern in der Region zu haben. "Er fällt in allen Bereichen negativ auf!", heißt es etwa. Er sei für überzogene Kontrollen bekannt - "man hatte oft das Gefühl, dass er mit allen Mitteln jemanden anzeigen wollte", so ein Betroffener (Name der Redaktion bekannt). Auch Betretungsverbote soll es bereits gegen den Beamten gesetzt haben.
Hannes Löschenkohl aus Kappel am Krappfeld ging sogar einen Schritt weiter: "Ich habe schon einmal Anzeige wegen Amtsmissbrauchs gegen den Beamten erstattet. Auch die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat sich eingeschaltet, der Fall wurde aber eingestellt. Doch fest steht: Der Beamte darf weder meinen Hof noch meinen Wald betreten", sagt Löschenkohl.
Bezeichnend auch die Aussage von Hans Tilly - mit 10.000 Hektar Wald gehört die Tilly Forstbetriebe GmbH immerhin zu den größten Forstbetrieben in Österreich: "Ich habe mit dem Beamten schon länger nichts mehr zu tun. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Schwerer Vorwurf
Nun taucht ein weiterer schwerer Vorwurf auf: So soll es zwei Fälle gegeben haben, in denen der Beamte unmittelbar nach forstlichen Begutachtungen in verschiedenen Wäldern alte Werkzeuge aus dem Umfeld eines verlassenen Bauernhofes und aus einem Stall mitgenommen habe.

Anzeige erstattet
Helmut Jamnig, Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, bestätigte auf Anfrage, dass eine Anzeige erstattet wurde. "Die Staatsanwaltschaft hat sicherheitsbehördliche Ermittlungen in Auftrag gegeben", so Jamnig. Von diesem Fall gehört hat auch Klaus Auer, Inhaber eines Forsttechnischen Büros in Metnitz. "Ja, es liegen eidesstattliche Erklärungen vor, die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet und sowohl die Grundeigentümer als auch die Zeugen wurden einvernommen, mehr kann ich zum noch laufenden Verfahren nicht sagen", so seine Aussage. Auch die Bezirkshauptfrau, Claudia Egger, möchte mit dem Hinweis auf das laufende Verfahren keine Stellungnahme abgeben. Das sagt auch der Beamte selbst: "Das Ganze ist im Laufen - ich kann dazu keine Angaben machen." Es gilt die Unschuldsvermutung.

Autor:

Peter Lindner aus Klagenfurt

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