St. Veit
Das Bundesheer übt fünf Tage in der Herzogstadt

Bei der Leistungsschau 2017 zeigten Soldaten des Jägerbataillons 25 einen Häuserkampf am Rennbahngelände.
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  • Bei der Leistungsschau 2017 zeigten Soldaten des Jägerbataillons 25 einen Häuserkampf am Rennbahngelände.
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Insgesamt fünf Tage wird im Stadtgebiet von St. Veit eine große Bundesheer-Übung stattfinden.

ST. VEIT. Das Stadtgebiet von St. Veit ist von 9. bis 13. März Schauplatz einer groß angelegten Übung des Bundesheeres. Der Einsatz findet im Bereich Grillparzerstraße statt.

100 Soldaten in St. Veit

Die Soldaten des Jägerbataillons 25 treffen am Montag, 9. März, um 10 Uhr in der Bezirksstadt ein. An der fünf Tage dauernden Übung nehmen an die 100 Soldaten mit 15 Räderfahrzeugen teil. Das Ende des Manövers ist voraussichtlich für Freitag, 13. März, 14 Uhr, angekündigt. Geübt wird ausschließlich tagsüber.

Ablauf nicht bekannt

Wie der genaue Ablauf des Manövers aussieht, kann Presseoffizier Christoph Hofmeister nicht verraten. "Das Übungsszenario soll für die Soldaten nicht bekannt sein", erklärt Hofmeister. Aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage ist es notwendig, mitten in der Bevölkerung zu arbeiten, weil die aktuellen nationalen wie internationalen Einsätze dort stattfinden.

Munition nicht aufheben

Die Soldaten sind angehalten, das zivile Leben ihrer Umgebung möglichst nicht zu beeinträchtigen. Etwaige Flurschäden werden finanziell abgegolten (siehe Info-Box).
Die Bewohner der Stadt St. Veit erhalten mittels Aussendung nähere Informationen zur Übung. Im Schreiben enthalten ist das Ersuchen, den Übungsablauf nicht zu behindern.
Während der Übung kommen Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition zum Einsatz. Sollten Anwohner Munition oder Teile davon finden, sollten diese nicht berührt, sondern den Soldaten gemeldet werden.

An die 100 Soldaten des Jägerbataillons 25 üben in der Herzogstadt.
  • An die 100 Soldaten des Jägerbataillons 25 üben in der Herzogstadt.
  • Foto: Bundesheer/Michael Steinberger
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In der Regel finden Übungen im Wald, auf geeigneten Plätzen oder am Übungsgelände der Kasernen statt. "Eine Übung in der Form halten wir selten in einer Stadt ab", müssen dafür mehrere Parameter stimmen. "Der Einzugsbereich muss passen sowie der Ort. Unsere Soldaten stammen auch von ländlichen Gebieten, oft ergeben sich im Gespräch Möglichkeiten", erklärt Hofmeister. 
Mit der Stadt St. Veit habe man in der Vergangenheit schon gut zusammengearbeitet.
"Es war für die Stadt St. Veit eine Selbstverständlichkeit, grünes Licht für diese Übung in unserem Gemeindegebiet zu erteilen", informiert Bürgermeister Gerhard Mock.

Eng verbunden

Das Bundesheer und die Stadtgemeinde sind seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden. 2017 fand beispielsweise die Leistungsschau des Bundesheeres zum Nationalfeiertag in St. Veit statt. 30.000 Besucher sahen sich die Vorführungen des Heeres am Rennbahngelände an.
"Gerade in Zeiten, wo bei unserer Landesverteidigung der Sparstift regiert, unterstützen wir das Bundesheer nach Kräften. Denn auch das Bundesheer ist im Katastrophenfall immer sofort für uns zur Stelle", sagt Mock.

Flurschäden werden abgegolten
Bei einer so groß angelegten Übung ist man seitens des Bundesheeres darauf bedacht, keine Schäden anzurichten.
Die übende Truppe wird daher bemüht sein, Flurschäden zu vermeiden. Dennoch können im Zuge des Manövers welche auftreten. Diese werden finanziell abgegolten.

Für die Abwicklung ist Helmut Schweiger in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt unter 0664/622 34 44 zuständig.

Bei der Leistungsschau 2017 zeigten Soldaten des Jägerbataillons 25 einen Häuserkampf am Rennbahngelände.
An die 100 Soldaten des Jägerbataillons 25 üben in der Herzogstadt.
Autor:

Bettina Knafl aus St. Veit

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