Ein Kunsthaus als Kunstwerk

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Seit fünf Jahren steht das Kunsthaus kärnten:mitte in Klein St. Paul.

KLEIN ST. PAUL. Es ist kein Haus im eigentlichen Sinn. Weder bei Regen noch bei Sturm bietet es Schutz - und wer sich bei Hitze in den Schatten flüchten möchte, der ist im Inneren des Hauses auch am falschen Ort. Doch wer eine der interessantesten Skulpturen Kärntens bewundern möchte, der ist im Kunsthaus kärnten:mitte von Werner Hofmeister genau richtig.

Vor genau fünf Jahren wurde das Kunsthaus errichtet. Die begehbare Skulptur in Form eines Pavillons wurde aus Eisenblech gefertigt, in das mit einem Laser Figuren geschnitten wurden, die Hofmeister entworfen hat. Schlussendlich wurde das Blech auf eine Rahmenkonstruktion montiert - das Ergebnis ist ein beeindruckendes Kunstwerk, das besonders zur Geltung kommt, wenn es nach Einbruch der Dunkelheit von innen beleuchtet wird.

Das Kunsthaus kärnten:mitte ist eines der wichtigsten Projekte, die in der Region Mittelkärnten gefördert wurden. Besonders wichtig war die Ausrichtung Mittelkärntens auf die reichhaltige Kulturgeschichte und das Brauchtum. Das Kunsthaus erweitert das bestehende künstlerische Ensemble rund um den Lachitzhof und bildet einen architektonischen Akzent - es ist jederzeit öffentlich zugänglich.
Der Standort in Klein St. Paul befindet sich am Schnittpunkt anderer Kulturen, wie dem Hemma-Pilgergweg oder dem Kulturradweg und ergänzt die Kernprojekte "Kunstregion" und "Verkehrsleitsystem". Es ist somit eine ideale kulturtouristische Bereicherung für die Region.

ZITATE

"Das Kunsthaus kärnten:mitte ist zweifellos eines der nachhaltigsten Projekte in er Region. Es hat eine beeindruckende Breitenwirkung - das Medienecho war gewaltig, erst voriges Jahr lief eine 35-minütige Dokumentation auf deutschen und österreichischen Sendern. Es werden zwar oft Projekte gefördert, die vor allem für die anässige Bevölkerung einen Nutzen bringen, aber ein Projekt wie das Kunsthaus strahlt über die Grenzen der Region hinaus."
Werner Hofmeister, Künstler

"Wir haben bereits vor mehr als zehn Jahren damit begonnen, die Kunst in den Vordergrund zu stellen. Neben den Kunsthaus gibt es ja auch den Skulpturenpark, außerdem das Kraftwerk von Künstler Erwin Klinzer. Auch bei der Neugestaltung des Marktplatzes haben wir künstlerische Elemente einfließen lassen. Und das zeigt Wirkung: Immer mehr Menschen werden auf unsere Gemeinde als Konstgemeinde aufmerksam."
Hilmar Loitsch, Bürgermeister

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