Gefährlicher Hochhausbrand in St. Veit

Zu einem gefährlichen Wohnungsbrand in einem Hochhaus ist es am 4. Oktober in St. Veit gekommen. Nachbarn hatten Brandgeruch aus einer Wohnung im Hochparterre eines achtstöckigen Hochhauses wahrgenommen und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Um 18:13 Uhr wurde die Feuerwehr St.Veit/Glan mittels Personenrufempfänger von der LAWZ alarmiert. Schon auf dem Weg zum Rüsthaus war die Rauchsäule, die aus dem Gebäude aufstieg, deutlich sichtbar. Als das erste Fahrzeug am Brandort eintraf, schlug dichter Rauch aus dem offen stehenden Fenster der Wohnung. Wegen der scheinbar hohen Brandintensität wurde daher um 18:18 Uhr Alarmstufe 3 ausgelöst und die Feuerwehren St.Veit/Glan, St.Donat, Hörzendorf-Projern und Treffelsdorf mittels Sirene alarmiert.

Der erste Atemschutztrupp durchsuchte die Wohnung nach Personen, konnte zum Glück aber feststellen, dass sich niemand in der Wohnung befand. Danach wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Die Küche stand in Vollbrand, Feuerzungen an der Decke wiesen auf eine kurz bevorstehende Rauchdurchzündung hin. Durch effektive Kühlung des Rauches und Eindämmung des Feuers konnte der Brand aber rasch unter Kontrolle gebracht werden, in der Zwischenzeit wurde der Trupp auch durch nachrückende Atemschutzgeräteträger unterstützt.

Da es sich während den Löscharbeiten nicht verhindern ließ, dass Brandrauch auch in das Stiegenhaus drang, wurde dieses nach Personen durchsucht. Insgesamt wurden acht Personen angetroffen und aufgefordert, vorübergehend in den Wohnungen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten.

Nachdem der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, konnten die Feuerwehren St.Donat, Hörzendorf-Projern und Treffelsdorf wieder einrücken. Die Mannschaft der Feuerwehr St.Veit/Glan führte anschließend noch Belüftungsarbeiten durch, der Großteil der Küche musste abgerissen und ins Freie gebracht werden, um die Gefahr von verbleibenden Glutnestern ausschließen zu können. Während des Einsatzes wurden mit der Wärmebildkamera Temperaturen von mehreren hundert Grad gemessen.

Nach einer Stunde konnte der Einsatz wieder beendet werden. Insgesamt standen vier Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen und 60 Mann im Einsatz. Brandursache war eine eingeschaltete Herdplatte.

Autor:

Peter Lindner aus Klagenfurt

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