Ihr Wetterblick ist top!

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Paula Wernig aus Weitensfeld ist eine besonders erfahrene Wetterspezialistin.

(pp). Unter einer konsequenten Wetterbeobachtung kann man sich als Laie wenig vorstellen. Die WOCHE war bei Paula Wernig in Weitensfeld, die seit fast 28 Jahren Tag für Tag etliche Werte für die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) erfasst, und konnte sich einen Überblick über die umfangreiche Tätigkeit der frischgebackenen Pensionistin machen.
Paula Wernig, die „Wetter-Fee“ des Gurktales, ist ein „Glücksfall“ für die professionellen Meteorologen: „Jeden Tag um 6.30 Uhr führe ich die Wetterablesung durch. So weit meine Augen reichen, erfasse ich anhand genau definierter Ansatzpunkte am Himmel, welche Art von Wolken vorhanden sind , wie hoch sie sind und wie viel vom Himmel bedeckt ist“, berichtet Wernig. Diese Werte und die aktuelle Wettersituation während der letzten drei Stunden zum Beobachtungszeitraum werden von ihr akribisch aufgelistet. Die sogenannten „Synopmeldungen“ werden dann von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Klagenfurt telefonisch abgerufen.
Zur Vereinfachung der Übertragung existieren spezielle Codes: „31889 heißt zum Beispiel 6 Uhr 30, 2XXXX = Himmel zu zwei Achtel bedeckt. Die Zahl 70300 gibt an, dass diese Wolken während der letzten drei Stunden gebildet wurden. 821 beschreibt die zwei Achtel Wolken als Schichtwolken“, gibt die Wetter-Expertin Einblick in ihre tägliche Arbeit. Das Führen des Klimatagebuches, in dem dreimal täglich (7 Uhr, 14 Uhr und 19 Uhr) neben Menge und Dichte der Wolken das jeweilige Wetter, die Sichtweite in Kilometer und die Niederschlagshöhe in Millimeter erfasst werden, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Wetterfee.

Pflanzen- und Tierreich
„Seit etwa 20 Monaten führe ich auch ,Phänologische Beobachtungen‘ durch, berichtet die Weitensfelderin. Hier wird die langfristige Entwicklung im Pflanzen- und Tierreich unter die Lupe genommen. Das geschieht in der Natur, aber auch in der kontrollierten Landwirtschaft. „Wenn man sieht, wie sich die Umwelt über die Jahre negativ verändert hat, dann macht man sich natürlich so seine Sorgen“, meint die erfahrene Wetter-Beobachterin aus dem Gurktal.

Autor:

Harald Hirschl aus St. Veit

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