Im Görtschitztal bildet sich neue Klima- und Energiemodellregion

Drei Gemeinden aus dem Görtschitztal schließen sich zu einer neuen Klima- und Energiemodellregion zusammen. Maßnahmen werden im Laufe des Jahres erarbeitet. 

GÖRTSCHITZTAL (stp). Die Gemeinden Klein St. Paul, Eberstein und Hüttenberg haben im Dezember 2018 eine Klima- und Energiemodellregion (KEM) gegründet. Intention dafür ist, sich in den Gemeinden stärker mit der Klimathematik und Umweltschutz zu beschäftigen. Diese Klima- und Energiemodellregion ist nach der KEM Althofen und Umgebung (Althofen, Friesach, Straßburg, Guttaring, Metnitz, Kappel am Krappfeld), KEM Kärnten Mitte (St. Veit, Liebenfels, St. Georgen, Mölbling) und der Norischen Energieregion (Brückl, Magdalensberg, Poggersdorf) die vierte im Bezirk St. Veit.

"Wir haben in diesem Bereich in den letzten Jahren nicht viel getan", gesteht der Hüttenberger Bürgermeister Josef Ofner ein. Auch deshalb wolle man nun in der Gemeinde sich stärker auf den Bereich Klima- und Umweltschutz konzentrieren und auch den Einwohnern Möglichkeiten zu Förderungen in diesem Sektor bieten.

Fokus auf Klima & Umwelt

"Wir wollen etwas Positives für unsere Umwelt tun und umweltrelevante Themen einbringen, aber auch im Bereich Landwirtschaft und Wasserwirtschaft arbeiten", fügt Gabriele Dörflinger, Bürgermeisterin der Gemeinde Klein St. Paul an. Zudem sollen nicht nur private Haushalte, sondern auch ansässige Firmen mit einbezogen werden. So wolle die Gemeinde etwa stark mit den Wietersdorfer Zementwerken zusammenarbeiten. Weiters wolle man den Antrag für eine Klimawandelanpassungsregion (KLAR-Region) stellen.

Interkommunale Arbeit

"Was Nahwärmeversorgung oder Photovoltaik betrifft, haben wir schon einiges umgesetzt. Diese neue Offensive soll den Klima- und Umweltschutz in einer breiteren Form präsent machen", betont auch Ebersteins Bürgermeister Andreas Grabuschnig. Ofner sehe einen Vorteil darin, im Bereich Umwelt- und Klimaschutz interkommunal arbeiten und sich mit den anderen zwei Gemeinden austauschen zu können. Es werde zudem überlegt, die Ölheizung im Gemeindeamt in Hüttenberg abzuschaffen und sie mit Photovoltaik zu ersetzen. Die Gemeinden können sich zudem ein gemeinsames Altstoff-Sammelzentrum vorstellen.

Grabuschnig betont auch die Wichtigkeit des öffentlichen Verkehrs: "Das müssen wir im Tal künftig noch mehr forcieren. Dabei werden wir uns auch mit dem Verkehrsverbund abstimmen müssen, um effizientere Strukturen zu schaffen." Nachdem die Klima- und Energiemodellregion zwischen den drei Gemeinden im Dezember fixiert wurde, sollen im Laufe des Jahres 2019 nun konkrete Maßnahmen bzw. Projekte entworfen werden und entstehen.

Lesen Sie auch:Das planen die Gemeinden Hüttenberg, Klein St. Paul und Eberstein im Jahr 2019!

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